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235 verschiedene 3D-Drucker im Test

Wer einen 3D-Drucker kaufen will, muss verschiedene Faktoren abwägen: Zuverlässigkeit, Druckqualität, Bedienfreundlichkeit, Anschaffungskosten und Supportqualität. Über 2000 User haben ihre Bewertung abgegeben.

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Dieses Jahr werden wieder viele 3D-Drucker unter den Weihnachtsbäumen liegen. Bei der Kaufentscheidung könnte ein umfangreicher Test der 3D-Druck-Community 3D Hubs helfen. Deren Mitglieder haben 235 verschiedene 3D-Druckermodelle ausprobiert und bewertet. Aus den Daten haben die Seitenbetreiber die besten und zuverlässigsten 3D-Drucker in fünf Kategorien zusammengestellt.

Bei den günstigen Einsteigerdruckern rät die Community zu den Modellen Printrbot Simple Metal, Sharebot Kiwi, Flashforge Creator und UP! mini. Alle Geräte kosten unter 1000 US-Dollar und zeichnen sich dadurch aus, Neulingen das Leben nicht unnötig schwer zu machen.

Eine gute Wahl für Enthusiasten: Der Ultimaker 2.

Wer seinen 3D-Drucker lieber selber montieren will, bekommt von 3D Hubs diese Bausätze empfohlen: Rostock Max, Mendel90, Kossel und Ultimaker Original+. Sowohl der Rostock Max als auch der Kossel sind sogenannte Deltaprinter, eignen sich aufgrund ihrer Konstruktion also besonders für hohe Objekte.

In der Kategorie Plug and Play für Rundum-Sorglos-Drucker hat die Community sich für die Modelle Zortrax M200, Beethefirst und UP Plus 2 entschieden. Für Enthusiasten, die voll im Thema 3D-Druck aufgehen und auch Zeit und Geld investieren möchten, empfiehlt sie die Modelle Makergear M2, Flashforge Creator Pro, Ultimaker 2, Witbox sowie Lulzbot Taz.

Der Form 1+ druckt nicht von der Rolle, sondern härtet ein flüssiges Harz aus.

(Bild: Formlabs)

Die fünfte Kategorie versammelt Drucker, die mit einem anderen Druckverfahren arbeiten, sie härten ein Harz mit UV-Licht selektiv aus (Stereolithografie). Momentan sind diese Geräte im Marktvergleich noch etwas teurer und können nur kleine Objekte herstellen, dafür ist ihre Auflösung besser. Hier empfiehlt die 3D-Hubs-Community den Platzhirsch Form 1+ sowie den B9Creator.

Viele Einschätzungen der Community decken sich mit den Tests der Redaktionen von c't und c't Hacks: Die Modelle Printrbot Simple und Ultimaker 2 sind in ihren jeweiligen Preisklassen kaum zu schlagen und den Beethefirst hätten wir gerne gleich auf dem Schreibtisch behalten, wäre er nicht mit 1900 Euro etwas teuer. (phs)