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3D-Designs von Thingiverse per Klick lokal drucken lassen

3D Hubs vernetzt Besitzer von 3D-Druckern mit Druckwilligen aus derselben Stadt. Über eine neue Schaltfläche kann man nun auch Objekte von Thingiverse direkt lokal herstellen.

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Bold Machines ist eines der Designbüros, die beim Start des neuen Features dabei sind. Den Hund Eddie kann man sich per Klick auf einem 3D-Drucker in der Nähe ausgeben lassen.

(Bild: 3D Hubs)

Die Firma 3D Hubs, die sich gerne als "AirBNB für 3D-Drucker" bezeichnet, hat nach der kürzlich gestarteten Partnerschaft mit der Bauanleitungsplattform Instructables eine weitere Zusammenarbeit bekanntgegeben: Ab sofort lassen sich auch 3D-Designs auf Thingiverse mit einem Klick auf "Get this printed" auf einem 3D-Drucker in der Nähe herstellen.

Thingiverse ist das größte Verzeichnis für 3D-Objekte, derzeit kann man dort rund 700.000 Modelle im STL-Format herunterladen und mit dem eigenen 3D-Drucker ausdrucken. Das Angebot gehört zum 3D-Drucker-Hersteller Makerbot aus New York, der seinerseits vor zwei Jahren vom Konzern Stratasys gekauft wurde.

Das neue Feature in Zusammenarbeit mit 3D Hubs startet zunächst mit acht Designerinnen und Designern auf Thingiverse, die unter anderem kleine Skulpturen, mathematische Gebilde und individuell anpassbare Gehäuse anbieten. Ihre Modelle bleiben kostenlos nutzbar, wer sie ausdruckt, wird allerdings um ein "Trinkgeld" gebeten. In Zukunft soll das Feature auch für andere User verfügbar werden.

Diese Designs von Thingiverse kann man sich zu Beginn via 3D Hubs herstellen lassen.

Auf welchem 3D-Drucker das gewünschte Modell entsteht, kann man sich danach aussuchen: 3D Hubs vernetzt nach eigenen Angaben über 15.000 3D-Drucker von Privatleuten und Firmen, die gegen Bezahlung mit ihren Geräten Objekte für Dritte ausdrucken. (phs)