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Am kommenden Wochenende ist Maker Faire Ruhr in Dortmund

Der Auftakt zum Maker-Faire-Jahr 2016 findet diesmal am 12. und 13. März in der DASA – Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund statt: mit über 60 Ausstellern und einem üppigen Mitmach- und Vortragsprogramm.

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Im Jahr 2014 gab es am Vorabend des 3. Oktober eine erste Mini Maker Faire im "Dortmunder U" – gerade mal von 16 Uhr bis Mitternacht, als Teil der WissensNacht Ruhr. In diesem Jahr ist die Maker Faire Ruhr hingegen um mindestens eine Größenordnung gewachsen: Über 60 Aussteller füllen die DASA – Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund, die gleichzeitig Ausrichter und Veranstaltungsort des Kreativ- und Technikfestivals ist. Ein Vortrags- und Vorführungsprogramm begleitet die Maker Faire den ganzen Samstag und Sonntag über, außerdem wird es an vielen Ständen Aktionen und Workshops zum Mitmachen geben.

So lagern Daten stilvoll: Diesen Steampunk-Speicherstick kann man sich auf der Maker Faire Ruhr unter Anleitung selbst bauen.

(Bild: Sven Möller)

Vielleicht liegt's ja an der inspirierenden lokalen Industrieromantik, dass bei der Maker Faire Dortmund etliche Steampunks vertreten sind und dort ihre liebevoll selbstgebauten technischen Kleinodien zeigen. Wer mit einem überschaubaren Accessoire selbst mal ein Stückchen in dieses fantastische Universum vorstoßen mag, kann sich bei einem Workshop auf der Maker Faire Ruhr unter Anleitung von Sven Möller alias Admiral Aaron Ravensdale einen eigenen Steampunk-USB-Stick im stilechten Messing-Design bauen (15 Euro Unkonstenbeteiligung, empfohlen ab 14 Jahre). Das Design ähnelt der Bauanleitung, in c't Hacks 1/14 ab Seite 19 zu lesen war. Der Workshop erfordert allerdings eine Voranmeldung, ebenso wie einige weitere Mitmach-Aktionen. Andere – vor allem solche für Kinder – finden den ganzen Tag über statt und man muss sich vorher nicht anmelden.

Auch die Make-Redaktion ist persönlich vor Ort – voraussichtlich vertreten durch Carsten Meyer, Philip Steffan und Chefredakteur Daniel Bachfeld. An unserem Stand in der Energiehalle wird es zahlreiche Projekte aus der aktuellen Make-Ausgabe und vergangenen Heften zu sehen geben – unter anderem das "Strandbeest", der Laufroboter aus Pressholz von Joachim Haas vom Titelbild der Ausgabe 1/16.

Maker Faire

Das Technik- und Kreativfestival für die ganze Familie. Hier kommen alle auf ihre Kosten, die gerne basteln, bauen, erfinden, experimentieren, tüfteln, handwerken und recyclen. Eine Maker Faire inspiriert zum kreativen und spielerischen Umgang mit Materialien und Technik und lädt zum Gespräch mit Gleichgesinnten ein. Vor allem dürfen die Besucherinnen und Besucher auch selbst mit anfassen und Sachen ausprobieren: bei zahlreichen Mitmach-Aktionen wie Experimenten, Workshops oder Kunstprojekten.

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Die Maker Faire Ruhr ist am 12. und 13. März jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Tickets gibt es ausschließlich an der Tageskasse; die Preise entsprechen den regulären Eintrittstarifen des Veranstalters DASA – Arbeitswelt Ausstellung. Erwachsene bezahlen pro Tag 8 Euro, der ermäßigte Preis für unter anderem Studierende, Schülerinnen und Schüler, Azubis, Jugendliche bis 17 Jahre, Arbeitslose und Hartz-VI-Empfänger beträgt 5 Euro. Für Kinder bis einschließlich 5 Jahren ist der Eintritt frei. Die Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder kostet 16 Euro. Wer eine Jahreskarte für die DASA – Arbeitswelt Ausstellung besitzt, erhält damit auch freien Eintritt zur Maker Faire Ruhr.

Die nächste Maker Faire im deutschsprachigen Raum findet bereits am 16. und 17. April in Wien statt; auf sie folgt dann vom 27. bis 29. Mai die inzwischen vierte Maker Faire in Hannover. Wer sich dort als Aussteller beteiligen will, sollte den Kalender im Auge behalten: Der Call for Makers für das große Technik- und Kreativfestival im Hannover Congress Centrum läuft nur noch bis zum 20. März. (pek)