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Angerollt: Roboter-Kugel Sphero

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Orbotix liefert seine Roboter-Kugel Sphero seit Kurzem auch in Deutschland aus. Im inneren des Polycarbonat-Balls befindet sich ein Mikrocontroller, der Steuerbefehle vom Smartphone über Bluetooth annimmt. Durch eine ausgefeilten Mechanik lässt sich der Sphero präzise in jede beliebige Richtung steuern. Laut Hersteller erreicht der rund 170 Gramm schwere Ball eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 3 km/h.

Damit Sphero nicht die Orientierung verliert, befinden sich Gyroskop, Beschleunigungsmesser und Kompass an Bord. Diese Sensoren kann man auch über Bluetooth auslesen, sodass sich Sphero potenziell als Eingabegerät eignet; etwa, um 3D-Objekte einer Modeling-Software zu bewegen. Der Hersteller bietet SDKs für iOS und Android an, sodass App-Entwickler und Bastler die sensorbestückte Roboter-Kugel für ihre Zwecke einsetzen können. Darüber hinaus existiert eine inoffizielle Java-API für Desktop-Betriebssysteme.

Bislang gibt es fünf Apps, mit denen man den Ball etwa steuern und parallel die Reaktion der Katze filmen kann. Bei Sphero Draw N’ Drive fährt der Ball mit dem Finger gezeichnete Wege ab, Sphero Golf soll zu einer Partie Bürogolf motivieren. Zwei weitere sollen noch im April folgen: Das Spiel Sphero Chromo und das Sphero MacroLab, mit dem man Choreographien programmieren kann.

Aufgeladen wird Sphero über eine induktive Ladestation. Eine Ladung reicht für etwa eine Stunde Betrieb. Sphero kostet direkt beim Hersteller 160 US-Dollar einschließlich Versandkosten nach Deutschland – rund 120 Euro. Im Laufe des Jahres will Orbotix den Roboter-Ball auch über deutsche Vertriebskanäle anbieten. (rei)