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Atmel Studio 7 ist da

Ein eleganteres User-Interface, einfachere und schnellere Installation und den direkten Import von Arduino-Projekten verspricht Atmel mit der Version 7 seiner Entwicklungsumgebung.

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Atmel hat seiner Entwicklungsumgebung eine Schlankheitskur verpasst – die letzte Version war auch schon zu einem adipösen Brocken angewachsen. So soll schon die Installation des Atmel Studio 7 deutlich schneller gehen, weil nur noch Tools für die Bauteile heruntergeladen und installiert werden, die der Entwickler auch benutzt. Daran angepasst werden auch die Atmel-News auf der Startseite.

Die Oberfläche wurde vom Visual Studio 2015 übernommen und das Hilfe-System erweitert, was besonders die Integration von Online- und Offline-Hilfen betrifft. Besonders einfach soll es jetzt sein, bestehende Arduino-Projekte zu importieren; bekanntlich lässt die Arduino-IDE ja jegliche Debugging-Möglichkeiten vermissen, so dass der Umstieg auf Atmel Studio 7 eine ganz neue Welt eröffnet. Vollständig integriert wurden die früher nur umständlich zu installierenden QTouch-Komponenten für Touch-Sensoren. Das Modul heißt jetzt QTouch Studio.

Weitere Verbesserungen gab es im Bereich Low-Power-Applikationen; der neue Data Visualizer erhält nun Echtzeit-Daten vom zu programmierenden Chip. Durch einen Vergleich von Programmzähler und Leistungsaufnahme-Spikes soll es möglich sein, Energieverschwender-Code einfacher aufzuspüren. Die Entwicklungsumgebung ist nach wie vor kostenlos zum Download erhältlich. (cm)