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Chiptunes aus dem Raspi: Musiker Yerzmyey zeigt, wie es geht

Cover des Albums "RPI zwei" von "Yerzmyey": eine grau stilisierte Ansicht der Oberfläche eines Raspberry Pi

(Bild: Yerzmyey)

Musik aus dem Raspi, ohne Zusatzhardware? Kein Problem, meint Chiptune-Fan Yerzmyey. Er hat ein Album direkt mit dem Einplatinenrechner erstellt und aufgenommen.

"Einige Leute meinen, Raspis seien nicht gut für Musik. Sie liegen FALSCH." Mit seinem Album "RPi ZWEI" tritt der polnische Musiker Yerzmyey auch gleich den Beweis an. Die fünf Songs des Albums hat er komplett auf einem Raspberry Pi 2 erzeugt und aufgenommen.

Dafür nutzt der Chiptune-Künstler direkt den Prozessor des Raspi, den Broadcom BCM2836, und Pulsweitenmodulation. Die entstehenden Töne sind auf 11 Bit und 40 MHz begrenzt. Wer nun mit dem eigenen Einplatinenrechner eigene Songs aufnehmen möchte, kann dies mit der Software MilkyTracker [2], die auch Yerzmyey nutzt. Er arbeitet seit 1989 mit Hardware vom ZX Spectrum über Atari bis zum Amiga und seit 2015 mit dem Raspberry, um elektronische Musik und insbesondere Chiptunes zu machen. Er ist außerdem Mitglied und Mitgründer der Gruppe AY Riders [3], die mit verschiedenen Spectrums musizieren. (hch [4])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3976371

Links in diesem Artikel:
[1] http://yerzmyey.bandcamp.com/album/rpi-zwei
[2] http://milkytracker.titandemo.org/
[3] https://ay-riders.speccy.cz/
[4] mailto:hch@make-magazin.de