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Ein Gehäuse für den Löt-Makey – aus dem 3D-Drucker

Ein Bastler hat ein Gehäuse für unseren blinkenden Makey entworfen, das sich mit einem 3D-Drucker leicht drucken lässt.

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(Bild: theguymasamato)

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Wenn aus vielen kleinen Bauteilen endlich ein blinkender Roboter entstanden ist, leuchten auf den Maker Faires regelmäßig die Kinderaugen. Auf der Maker Faire Vienna hat vor kurzem auch Make-Leser Marco (theguymasamato) das Kit zum Löten lernen gefunden. Um den fertig gelöteten Makey zu Hause ordentlich präsentieren zu können, hat er anschließend ein druckbares Gehäuse entworfen. Mit ihm kann die Platine ins Regal oder auf den Schreibtisch gestellt werden – ansonsten kippt sie nämlich immer um. Auf den Maker Faires gibt es nach dem Löten stattdessen ein Schlüsselband, um sich den blinkenden Gesellen um den Hals zu hängen

Für das Design hat der Bastler und YouTuber die CAD-Software Fusion360 genutzt und auch gleich ein englischsprachiges Tutorial des Arbeitsprozesses erstellt. Um das Board möglichst fest zu halten, gibt es zwei kleine Häkchen im Gehäuse, gleichzeitig ist es mit etwas Spiel konstruiert, um den Makey auch wieder entfernen zu können. Das Gehäuse lässt sich mit PLA-Filament drucken, was etwa zwei Stunden dauert. Die Druck-Datei gibt es zum Herunterladen.

Den Bausatz mit 26 Teilen, darunter einem Schalter zum Ausschalten, gibt es auf Maker Faires oder online im Heise Shop zu kaufen. Einzelne Kits kosten 7,90 Euro, bei größeren Bestellungen sinkt der Preis bis auf 4,90 Euro.

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Das Technik- und Kreativfestival für die ganze Familie. Hier kommen alle auf ihre Kosten, die gerne basteln, bauen, erfinden, experimentieren, tüfteln, handwerken und recyclen. Eine Maker Faire inspiriert zum kreativen und spielerischen Umgang mit Materialien und Technik und lädt zum Gespräch mit Gleichgesinnten ein. Vor allem dürfen die Besucherinnen und Besucher auch selbst mit anfassen und Sachen ausprobieren: bei zahlreichen Mitmach-Aktionen wie Experimenten, Workshops oder Kunstprojekten.

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(hch)