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Eine Box für Arduino-Projekte

Mit einem aufgeräumten Holzkistchen statt herumfliegender Kabel und Bauteile wird das Makerleben übersichtlicher. Nach dem Basteln verschwindet die ArduBox einfach wieder im Regal.

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Eine Box für Arduino-Projekte
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Ein paar Arduino-Boards, Sensoren und jede Menge Kabel – so einfach das Arbeiten mit zusammensteckbaren Komponenten ist, so schnell wird es auch chaotisch auf dem Arbeitsplatz. Verliert man beim Umräumen ein Kabel, wird es bei der Fehlersuche schnell nervig. Make-Leser Klaus Peters überlegte daher, wie ein Entwicklungssystem aussehen könnte, das sich schnell und ohne Probleme wieder zusammenpacken lässt, um nicht immer einen "Saustall" zu hinterlassen. Insbesondere bei Projekten, die eine längere Programmierarbeit erfordern, wäre es sehr hilfreich.

Als Erstes hat er einen Grundkörper für eine Holzkiste "ArduBox" konstruiert, die im aufgeklappten Zustand wie ein Pult aussieht. Die Seiten wurden mit einer CNC-Fräse aus vier Millimeter dickem Pappel-Sperrholz gefräst und anschließend verleimt. Ein Klavierband aus dem Baumarkt verbindet als Scharnier die beiden Teile der Kiste. Zwei austauschbare Einlegeböden bieten Platz, um Bauteile zu befestigen. Sie werden auf kleinen Holzstreben aufgelegt, die in die Ecken geklebt sind.

ArduBox (6 Bilder)

Die aufgeklappte ArduBox
(Bild: Klaus Peters)

Ein Boden wird mit Magneten im Deckel befestigt. Hier hat Peters die größeren Boards untergebracht, wie verschiedene Arduinos von Nano bis Uno, Tasten- und Anzeigeboards. Sie sind mit dem Einlegeboden verschraubt. Bei größeren Projekten können Kabel durch die weiteren Bohrlöcher gelegt werden. Auf dem zweiten Einlegeboden sind zwei große Breadboards aufgeklebt, auf denen alle weiteren Bauteile eingesteckt werden können. Unter dem Boden ist viel Staumraum für die Kabel und ungenutzte Bauteile. Mit einer portablen Spannungsversorgung kann die ArduBox auch auf Reisen oder nach draußen mitgenommen werden. Hier gibt es die Konstruktionsunterlagen zum Download. (hch)