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Eröffnung am Samstag: Ein Makerspace für Heidelberg

Wo bastelt und lernt es sich im Jahre 2015 am besten? Natürlich in der Bibliothek, finden die Verantwortlichen des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Heidelberg.

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Erste Schritte mit Elektronik und Mikrocontrollern können vor allem die Jüngsten im Makerspace mit dem Makey Makey erleben.

(Bild: DAI Heidelberg)

Am Samstag eröffnet Heidelbergs erster Makerspace im Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI). Von 12 bis 18 Uhr können Besucher in der Bibliothek des Hauses Geräte wie 3D-Drucker und -Scanner und Elektronikbaukästen ausprobieren und an zahlreichen Workshops teilnehmen. Der Eintritt ist frei.

Zum Auftakt haben sich insgesamt 27 "Maker" angemeldet, Gruppen und Einzelpersonen, die Mitmachaktionen für alle Altersklassen anbieten. "Es ist im wesentlichen eine Mini Maker Faire geworden", freut sich Niamh Geier, die die Bibliothek leitet und den Anstoß für die Eröffnung des Makerspaces gegeben hat. Seit Dezember 2014 hatte sie in Heidelberg zu einem monatlichen Maker-Treffen im DAI eingeladen. Dank finanzieller Hilfe der US-Botschaft in Berlin konnte sie Geräte wie einen Ultimaker 2 und Video-Equipment anschaffen und den Makerspace ab sofort dauerhaft öffnen.

Die Idee dazu war bereits seit zwei Jahren gewachsen und ist für Geier vor allem eine logische Konsequenz auf die Frage, was eine Bibliothek im einundzwanzigsten Jahrhundert leisten kann und soll: "Die DAI-Bibliothek ist ein sozialer Ort, an dem Leute zusammenkommen, die sich sonst wahrscheinlich nicht treffen würden. Nun erwerben diese Leute nicht nur gemeinsam Wissen, sondern verwirklichen ihre Ideen zusammen – wir sind sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse.“ (phs)