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Form 1: Consumer-3D-Drucker mit Stereolithografie

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Das amerikanische Startup Formlabs, ein Team von MIT-Absolventen, hat den 3D-Drucker "Form 1" angekündigt: Anders als fast alle Consumer-Modelle setzt der Drucker auf das Stereolithografie-Verfahren, härtet also einen flüssigen Kunststoff selektiv mit einem Laser aus. Laut Hersteller druckt das 2700 US-Dollar teure Gerät Modelle mit einer Auflösung von 25 Mikrometern (0,025 mm), ein Viertel der Schichtdicke des vergangene Woche vorgestellten Replicator 2 von Makerbot (2200 US-Dollar).

(Bild: Formlabs)

Formlabs hat erkennbar dasselbe Marktsegment im Blick und will Designer überzeugen, die mit der Druckqualität von Modellen unzufrieden sind, die mit dem Fused-Deposition-Modeling-Verfahren (FDM) von Makerbot, Reprap und Co. enstanden sind: Auf der Kickstarter-Seite des Herstellers, auf der sich der 3D-Drucker für die Auslieferung im Februar 2013 vorbestellen lässt, finden sich Vergleichsbilder von gedruckten Objekten. Die Ergebnisse der Stereolithografie (STL) sehen deutlich detailreicher und glatter aus.

Der "Form 1" soll Objekte bis zu einer Größe von 125 mm × 125 mm × 165 mm drucken können. Zunächst ist als Material nur ein grauer Kunststoff erhältlich, der 150 US-Dollar pro Liter kosten soll. Formlabs hat für die Zukunft weitere Druckmaterialien angekündigt, die farbige, transparente und flexible Objekte ermöglichen sollen. (phs)