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Gemisches Hack: Öffi-Planer, Metall-Drucker und EDA

Zum Wochenende stellen wir eine Bus-Abfahrtstafel für Studenten-WGs, einen experimentellen Metall-3D-Drucker und eine neue Online-Entwurfssoftware vor.

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Lohnt es sich noch, zum Bus zu rennen?

Die Hacker Obelix und Joe verpassen nie wieder einen Bus: Aus einem LED-Display von Ebay, einem Router mit OpenWRT (TP-Link MR3020) und einem Arduino Nano haben sie eine Abfahrtstafel für die Studenten-WG gebaut. Die Abfahrtsdaten greifen sie von der Website des Karlsruher Verkehrsverbunds ab. Noch bereitet ein PC die Daten auf, in Zukunft soll sich der Router selbst darum kümmern.

Den 3Doodler, einen 3D-Druck-Stift für PLA- und ABS-Filament, haben wir bereits vorgestellt. Die Forscher des Joris Laarman Labs haben nun so etwas wie den großen Bruder mit Roboterarm und flüssigem Metall gebaut. Der Roboter MX3D baut selbsttragende Strukturen aus Metallen wie Stahl, Aluminium, Bronze oder Kupfer. Die Konstruktion der Metallskulpturen stellt einige Anforderungen an die Software bezüglich Pulszeit, Abkühlpausen, Schichthöhe und Ausrichtung. Ein Video zeigt dazu die ersten Projekterfolge.

Metall-Druck mit dem MX3D-Roboter.

Wer ein plattformübergreifendes Werkzeug für den Entwurf eigener Elektronikprojekte sucht, kann einen Blick auf EasyEDA werfen. Die Software ist über den Browser bedienbar und bietet eine Online-Entwicklungsumgebung zur Erstellung von Schaltplänen, Schaltkreissimulation und Platinenlayout. Eigene Entwürfe lassen sich im Team bearbeiten, außerdem gibt es eine Vielzahl von Ein- und Ausgabeformaten - so lassen sich Daten aus prominenten Programmen wie Altium Designer, Eagle, KiCad und LTspice importieren. Für die Nutzung ist ein kostenloser Nutzer-Account notwendig.

Produktvideo von EasyEDA.

(phs)