Menü

Gemischtes Hack: Konverter, Tischtennis, Pegelmesser und Chips

Ein Skript konvertiert Eagle-Bibliotheken nach Kicad. Außerdem sind Tischtennis-Roboter, 3D-Druck-Springfedern, Schallpegelmesser und ärgerliche Chip-Fälschung diesmal unsere Themen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von

Kicad ist ein freies CAD-Programm zur Erstellung von Platinenlayouts. Jedoch ist die Anzahl an Bauteil-Bibliotheken noch recht überschaubar. Um dem Abhilfe zu schaffen hat sich eine Gruppe von Software-Tüftlern zusammengesetzt und ein Skript gebaut, welches die Bibliotheken des beliebten Eagle-CAD nach Kicad konvertiert. Eine Sammlung bereits übersetzter Bibliotheken findet sich hier.

Der Industrieroboter-Hersteller Kuka lässt sein Modell "KR Agilus" am 11. März zu einem Duell gegen den deutschen Tischtennis-Profi Timo Boll antreten. Anlass ist die Einweihung einer neuen Fabrik in Shanghai.

Nach Schach und Jeopardy messen sich nun Mensch und Maschine im Tischtennis-Duell.

Die "Mortal Coil" ist eine morbide Springfeder, welche die herkömmliche 3D-Drucktechnik ziemlich ausreizt. Das Modell stammt von Ryan Kittleson und ist über den Online-Shop von Shapeways für 52,38 Euro inklusive Versandkosten bestellbar.

Der "Mortal Coil" zeigt eindrucksvoll, was inzwischen mit 3D-Druckern möglich ist.

Die Software des Schallpegelmessers ist ziemlich raffiniert.

Der Tüftler Davide Gironi stellt einen Schallpegelmesser auf Basis des Atmega8 vor. Die Lautstärke wird in Dezibel (dB) über einem Standard-Referenzpegel gemessen. Dafür eignet sich ein Bezugsschalldruck von gut zwanzig Mikropascal, welcher der leiseste wahrnehmbare Schalldruck für einen erwachsenen Menschen ist.

Sehr schön ist die Umsetzung der Fast-Fourier-Transformation für die Analyse der Geräuschproben mit Hilfe der Radix-4-FFT-Bibliothek. Die Taktrate von 16 MHz ermöglicht es Gironi Geräusche bis zu 22050 Hz aufzunehmen. Eine genaue Anleitung zum Nachbau mitsamt den mathematischen Grundlagen findet sich auf seinem Blog-Eintrag.

Original und Fälschung sind voneinander kaum zu unterscheiden.

Die auf Mikroelektronik spezialisierte russische Entwicklungsfirma Zeptobars zeigt eindrucksvoll die Unterschiede zwischen echten FTDI-FT232RL-Chips und ihren Fälschungen. Neben wunderschönen Mikroskopaufnahmen der Chips gelingt so ein tiefer Einblick in die Aufbau und die Herstellungsweise gängiger Mikroelektronik. (ogo)