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HAT-Bricks von Tinkerforge für stabile Spannungsversorgung des Raspberry Pi

Von Tinkerforge gibt es zwei neue Bricks, mit denen der Einplatinenrechner Raspberry Pi in das Elektronik-Baukastensystem integriert werden kann.

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(Bild: Tinkerforge)

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Wenn ein Raspberry-Pi-Projekt nicht läuft, ist oft die Spannungsversorgung schuld. Mit ihren neuen HAT-Bricks will die ostwestfälische Firma Tinkerforge die beliebten Einplatinenrechner nicht nur in ihr Baukastensystem integrieren, sondern auch eine stabile Spannungsversorgung ermöglichen. Beide Bricks sind kompatibel zum Raspberry Pi 4, der letzte Woche erschienen ist.

Die Aufsätze gibt es im standardisierten Format HAT (Hardware Attached on Top) für die großen Raspis sowie eine abgespeckte Variante für den schmalen Raspberry Pi Zero. Beim HAT Brick handelt es sich um einen abgewandelten Master Brick mit Step-Down-Wandler und Real Time Clock. Er bietet acht Anschlüsse für 7-Pol-Bricklets, misst die USB- und DC-Spannungsversorgung und liefert bei externer Versorgung eine etwas erhöhte Spannung von 5,3 Volt. Um auch große Last ausgleichen zu können, sind bis zu 28 Volt möglich.

Dank der Real-Time-Clock mit eigener Backup-Batterie kann der Einplatinenrechner gezielt aus- und wieder eingeschaltet werden, was besonders bei batteriebtriebenen Projekten interessant ist. Schließlich ist auch der Einsatz eines Watchdogs möglich, um den Raspi bei Problemen neu zu starten. Der HAT Brick kostet 49,99 Euro und ist im Shop von Tinkerforge erhältlich.

Tinkerforge HAT Bricks (3 Bilder)

An den Raspberry Pi HAT von Tinkerforge können bis zu acht Bricklets angeschlossen werden.
(Bild: Tinkerforge)

Der HAT Brick Zero hat vier Anschlüsse für 7-Pol-Bricklets und misst ebenfalls die USB-Versorgungsspannung. Neben den Raspberry-Zero-Varianten kann er auch auf den größeren Boards befestigt werden. Er schlägt mit 14,99 Euro zu Buche.

Tinkerforge bietet seit einigen Jahren ein System aus Elektronikbausteinen von Sensoren bis Displays für das Prototyping von Hardware-Projekten. Die Bauteile können einfach gestapelt und verbunden werden. Mit der Software Brick Viewer sind erste Tests der Bricks und Bricklets möglich, ohne selbst eine Zeile Code schreiben zu müssen. Alternativ wird der Einsatz von zahlreichen Programmiersprachen wie Python, C++ oder MATLAB unterstützt. Erst vor kurzem war ein neues ePaper-Bricklet erschienen. (hch)