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Handy im Glas: besserer Empfang

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Ob's hilft?

Hinter überraschenden Effekten stecken oft triviale Grundlagen: Wenn man etwa das durch seine ungeschickte Antennenkonstruktion funkbehinderte iPhone 4 aus der Hand legt, verbessert sich der Empfang. Das lässt sich vor allem in schlecht versorgten Lagen feststellen. Greift man dort das iPhone 4 in normaler Haltung, meldet es bisweilen "Kein Netz", weil die Hand den als Antenne verwendeten Rahmen zu sehr bedämpft. Schon auf den Tisch gelegt, berappelt sich das Handy, denn die Hand schwächt das Mobilfunksignal nicht mehr.

Die Situation kann man noch verbessern, wenn das Handy aufrecht in ein Trinkglas gestellt oder gegen ein Buch gelehnt wird. Denn dann liegen seine Antennen so frei wie möglich und werden nicht etwa durch die Nähe zur Tischplatte bedämpft. Mit den elektromagnetischen Eigenschaften des Glases hat der kleine Hack nichts zu tun. Nur Gläser aus Bleiglas oder mit einer Metallbeschichtung sollte man nicht verwenden.

Wunder sollte man indes nicht erwarten, denn aus einer Situation ganz ohne Netz wird so keine UMTS-Verbindung mit voller Datenrate. Sonderlich praktisch zum Telefonieren oder Mailen ist die Glasstütze auch nicht, aber zumindest erfährt man auch in schwachen Empfangslagen, wer einen versucht hat zu erreichen. Der Trick funktioniert übrigens auch mit anderen Handys. Die können beispielsweise beim Tragen in der Hemd- oder Jackentasche Probleme bekommen, wenn der menschliche Körper zwischen ihnen und der Basisstation liegt. (ea)