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Hannover Messe: Industrieroboter zum Kampfpreis

Ein siebenachsiger, feinfühliger Roboterarm mit einer Reichweite von 80 Zentimetern, der sich einfach programmieren lässt: Der Franka Emika kommt für 9900 Euro auf den Markt.

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Franka Emika, ein siebenachsiger, feinfühliger Roboterarm, ist an allen sieben Achsen mit Drehmomentsensoren ausgestattet. Diese sollen dem Roboterarm eine sehr gute Beweglichkeit und Feinfühligkeit verleihen, sodass der Roboter auch ohne Schutzzäune direkt mit dem Menschen zusammenarbeiten kann. Die maximale Traglast des Arms liegt laut dem Hersteller, der KBee AG, bei 3 Kg, die Wiederholgenauigkeit von 0,1 mm. Weitere Details verraten die techischen Spezifikationen (PDF-Datei) beim Hersteller.

Mit der PC-Software soll sich der Arm leicht programmieren lassen.

(Bild: KBee AG)

Zum Basispaket gehören eine Fernsteuerung, mit der sich Franka Emika von Hand steuern lässt, sowie die Desk-Software. Das ganze Set kostet 9900 Euro – der Bruchteil dessen, was man für andere Roboterarme vergleichbarer Größe bezahlt. Eine zusätzliche Greifhand kostet 1000 Euro extra.

Mit der Desk-Software sollen auch programmier-unerfahrene Anwender schnell Programme für den Arm zusammenklicken können. Über die Cloud des Herstellers sollen Nutzer zudem Programme, die sie für eine Emika geschrieben haben, schnell an weitere der Arme verteilen können. Der Hersteller versendet seinen Arm fertig ausgestattet, sodass er innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit ist.

Franka Emika ist auf der Hannover Messe in Halle 17 auf dem Stand G 17 zu sehen – direkt neben dem Stand des Brannchenprimus Kuka, dem Hauptinvestor der 2013 gegründetem KBee AG.

(Quelle: KBee AG)

Update: Ursprünglich war der Preis falsch angegeben; zudem wurde die Greifhand fälschlicherweise als Bestandteil des Basispakets genannt. (jo)