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Internet der Dinge: Linux-Images für die Orange-Pi-Boards

Für die Einplatinenrechner mit Mobilfunk-Konnektivität von Orange Pi gibt es jetzt Linux-Unterstützung. Die Details sind allerdings sparsam.

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Orange Pi 4G IoT: Blauer Einplatinenrechner mit drei angeschlossenen grünen Antennenplatinen

Wer bei den Einplatinenrechnern nicht auf den Vorreiter Raspberry Pi setzt, handelt sich oft Frickelei mit dem Betriebssystem ein. Die Orange-Pi-Boards von Xunlong sind dabei keine Ausnahme. Die chinesische Firma präsentierte in diesem Jahr bereits zwei IoT-Boards die auf Mobilfunk setzen, stellte zunächst aber nur Android-Images bereit. Nun gibt es rudimentäre Linux-Unterstützung.

Mit seinen drei Antennen ist der Orange Pi 4G-IoT auf jeden Fall ein auffälliges Board. Dahinter versteckt sich die Anbindung an Mobilfunk von GSM bis 4G sowie Wifi und Bluetooth. Als System-on-a-Chip (SoC) ist der MT6737 mit vier Cortex A53 Kernen und Mali-T720 MP1 GPU verbaut. Hinzu kommen 1 GB RAM und 8 GB eMMC Flashspeicher. Neben Android 8.1 gibt es nun ein Linux-Image. Mehr verrät Xunlong dabei nicht. Außerdem scheint es Probleme mit der Unterstützung von Keyboards zu geben. Das Board ist für 44 Euro (inkl. Versand) auf der chinesischen Plattform AliExpress erhältlich.

Orange Pi IoT-Boards (5 Bilder)

Der Orange Pi 4G-IoT verfügt über das SoC MT6737 und 1 GB RAM.

Das im Mai vorgestellte Orange Pi 3G-IoT verfügt über das MT6572 SoC mit einem Zwei-Kern Cortex A7 und einer Mali-400 GPU. Die beiden Antennen sorgen für 2G, 3G, Wifi und Bluetooth-Konnektivität. Die Variante A kostet 21,55 Euro auf Aliexpress und enthält 256 MB RAM, während der Orange Pi IoT-3G-B mit doppelt soviel RAM rund 26 Euro kostet. Bisher bot Xunlong nur ein Android 4.4 an. Wie beim 4G-IoT gibt es keine Details zum neuen Linux-Image. (hch)