Menü

IoT-Bastelrechner Onion Omega2 kommt mit LTE

Onion ergänzt seine Einplatinenrechner Omega2 mit einer LTE-Variante. Damit sollen IoT-Projekte auch ohne WLAN umzusetzen sein.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 6 Beiträge

(Bild: Crowdsupply / Onion)

Von

Mit seinen weißen Omega-Boards setzt Onion schon seit einer Weile auf das Internet der Dinge. Der Neuzugang Omega2 LTE basiert auf dem Omega2S+ und bringt Unterstützung für 4G LTE mit. Integriert ist außerdem die globale Positionsbestimmung über GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou. Mit dem Board sollen IoT-Projekte auch ohne Zugang zu einem WLAN einfacher werden – möglich sind sie aber trotzdem.

Das LTE-Modem bringt 150 MBit/s beim Herunterladen und 50 MBit/s Uplink mit. Neben einer auf Nordamerika beschränkten Variante gibt es auch ein Modell, das auf der ganzen Welt funktioniert. Auf dem Omega2-Board werkelt eine 580 MHz MIPS CPU mit 128 MB RAM sowie 32 MB Speicher, die mit einer SD-Karte auf 2 TB erweitert werden können. Die Linux-Distribution OpenWrt ist vorinstalliert, wie auch die grafische Oberfläche OnionOS. Zum Betrieb sind eine Nano-SIM mit Datentarif, LTE-Antennen und Spannungsversorgung nötig. Vorhandene Omega2-Expansionsboards für weitere Funkstandards können mit dem neuen Rechner genutzt werden.

Wie zuvor den IoT-Rechner Onion Omega 2 Pro gibt es das neue Board zum Vorbestellen auf der Crowdfunding-Plattform Crowdsupply. Dort sind erfolgreich finanzierte Elektronikprojekte auch nach dem Kampagnenende erhältlich. Das Finanzierungsziel des Onion Omega2 LTE ist bereits deutlich übererfüllt. Noch rund eine Woche kann das Board in der globalen Variante für 118 Dollar (rund 105 Euro, inkl. Versand) vorbestellt werden. Zusätzlich gibt es verschiedene Antennenkits. Das Paket aus Board und Antennen schlägt bereits mit 148 Dollar (rund 132 Euro) zu Buche. (hch)