Kleine Helfer für Raspberry und ESP

Winzige Netzteile, Infrarot-Beleuchtung und Kabelverlängerer für Raspberry-Kameras können so manches Platzproblem lösen.

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Das Größenverhältnis von ESP zu einem herkömmlichen Netzteil

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Mit Boards wie Arduino Nano, Raspberry Zero oder ESP-8266 lassen sich auch auf kleinem Raum interessante Projekte bauen. Allerdings brauchen sie Strom, und die meisten Netzteile sind relativ groß. Ein Einbau in Steck- oder Verteilerdosen zum Beispiel wird da schwierig.

Bei Aliexpress gibt es nun wirklich winzige Netzteilchen, die Spannungen von 3,3V, 5V oder 12V mit Leistungen von 3 bis 3,5 Watt bieten. Bei 24mm x 18mm Grundfläche und einer Höhe von 14mm lassen sich diese Module auch in sehr kleinen Gehäusen zusammen mit dem jeweiligen Board unterbringen.

Diese Variante des Netzteilchen liefert 3,3V/700mA.

(Bild: AliExpress)

Sensationell ist der Preis: Mit Lieferung kostet diese Stromversorgung gerademal 2 Euro, wovon mehr als die Hälfte fürs Porto draufgeht.

Bei diesen Preisen darf man aber nicht die Einhaltung von VDE- und sonstigen Vorschriften erwarten. Deshalb sollten Sie genau wissen, was Sie tun, wenn Sie solche Module verwenden, insbesondere beim Einbau. Bei diesen Maßen bleibt nämlich kaum Abstand zwischen Leiterbahnen mit Netz- und solchen mit Niederspannung. Auf gute Befestigung (auch der Kabel) ist daher unbedingt zu achten.

Nur so groß wie ein Daumennagel, das Netzteilchen für ESP- und Arduino-Boards

Eine Raspberry-Kamera kann wegen ihrer geringen Größe nahezu überall eingesetzt werden. Die Unterbringung des dazugehörenden Raspberrys musste bislang in einem Umkreis von unter 2m erfolgen, da es längere Anschlusskabel zur Kamera nicht gibt. Der Camera Cable Joiner bringt da Hilfe: Damit kann man mehrere der Flachband-Kamerakabel miteinander verbinden. So sollen Kabellängen von deutlich über 2m möglich sein. Mit einem Preis von etwa 13 Euro aufgrund hoher Lieferkosten aus Großbritannien ist der Verbinder aber recht teuer.

Mit dem Camera Cable Joiner lassen sich Flachbandkabel spielend einfach verbinden.

(Bild: 8086 Consultancy)

Die NoIR-Kameramodule für den Raspberry Pi besitzen keinen Infrarotfilter und können daher unsichtbares Infrarotlicht und damit scheinbar im Dunkeln sehen. Scheinbar, denn auch sie brauchen eine Lichtquelle, die halt Infrarot leuchtet.

Das Cyntech Lisiparoi Ir Led Board ist solch eine Lichtquelle. Besonderer Vorteil: Das Modul zum Preis von circa 25 Euro passt genau auf die NoIR-Kameramodule, entsprechende Nylonschrauben zur Befestigung werden mitgeliefert. Die 12 LEDs sitzen dann um das Objektiv herum und sorgen so für eine gleichmäßige Ausleuchtung.

Dieser Infrarot-Scheinwerfer passt genau auf die Raspberry NoIR-Kameramodule.

(Bild: PCArena)

Das LED-Board passt nur auf solche NoIR-Kameramodule.

Das Board braucht eine Versorgungsspannung von 5V und lässt sich über einen GPIO-Pin schalten. Es passt jedoch nicht auf Kameras mit schaltbarem IR-Filter, die ein deutlich größeres Objektiv besitzen. (hgb)