Menü
Make

Kunst-Stipendium: Kikk-Festival sucht Kreative

Das Goethe-Institut vergibt erstmals ein Fablab-Stipendium für ein Residenz-Projekt im September. Unter dem Motto "Spekulatives Design" werden kreative Visionen zum Leben in der Zukunft gesucht. Bewerbungsfrist ist der 14. Mai.

vorlesen Drucken Kommentare lesen

Wer schon immer mal angestellter Künstler sein wollte, der hat jetzt die Chance: Das Goethe-Institut vergibt in Zusammenarbeit mit dem KIKK Festival, dem Kreativzentrum TRAKK und dem Kulturzentrum Le Abattoirs de Bomel ein Stipendium für ein Projekt in Namur, Belgien im September 2017.

Das Projekt ist für den Bereich „Spekulatives Design“ ausgeschrieben. Zielsetzung ist eine kritische Annäherung an Design und der Entwurf von Alternativszenarien und Utopien. Wie könnte die Zukunft aussehen und wie können diese Visionen real erfahrbar gemacht werden? Der Einsatz aktueller Technologien ist dabei eindeutig erwünscht.

Zum Festival gehört das Kreativzentrum TRAKK, das sein Fablab für zwei Stipendiaten zur Verfügung stellt und ihnen somit die Möglichkeit eröffnet, sich mit den vorhandenen Maschinen zu beschäftigen und dabei Unterstützung von Experten zu erhalten. Neben einem 3D-Drucker stehen dort ein Schneidplotter, eine CNC-Fräse sowie ein Lasercutter bereit.

Das vom 1. bis 22. September stattfindende Projekt richtet sich an Studierende, Absolventen und Künstler aus dem Bereich Kunst und/oder Design. Bewerber aus anderen Disziplinen sind aber ebenfalls eingeladen sich zu bewerben. Insgesamt werden zwei Künstler gesucht, einer aus Deutschland, einer aus Belgien. Im Stipendium ist pro Person ein Budget von 5.000 Euro für Material, Verpflegung und Reisekosten für drei Wochen, eine eigene Wohnung, Zugang um TRAKK-Labor inklusive Technik und Support sowie eine Nutzung des Ateliers im Abattoirs de Bomel (Holz-/Metallwerkstatt, Siebdruck) enthalten.

Bewerbungen müssen einen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben, eine Projektskizze sowie ein Budget-Paper in deutsch, französisch oder englisch enthalten und bis am 14. Mai um Mitternacht beim Goethe-Institut eingereicht werden. Akzeptiert werden auch Bewerber mit bereits umgesetzten Projekten, die mit dem vorhandenen Budget deutlich verbessert werden können.

Nach Rücksprache mit den Organisatoren kann das Projekt beim KIKK-Festival im November vorgestellt werden. (kgr)