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Lern-Mikrocontroller Calliope mini startet Crowdfunding

Klein, blau und mit sechs Ecken – das deutsche Mikrocontrollerboard Calliope mini richtet sich an Grundschulklassen, die damit erste Schritte in Programmierung und Elektronik erfahren sollen.

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Calliope mini kommt über ein Crowdfunding

Ab Januar 2017 soll der Calliope mini in allen dritten Klassen des Saarlands eingesetzt werden. Um im Anschluss den Mikrocontroller deutschlandweit anzubieten startet heute eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Startnext. Bis zum 15. Januar 2017 sollen 60.000 Euro zusammenkommen.

(Quelle: Calliope mini)

Für 30 Euro gibt es ein Starterkit mit Kabel, Stromversorgung, leitfähigem Knetgummi und einem Anleitungsheft, das im April 2017 ausgeliefert werden soll. Die Early Edition mit Liefertermin Februar kostet 20 Euro mehr. Beim ambitionierten Finanzierungsziel sind die Klassensätze mit 25 Mikrocontrollern wohl wichtiger. Sie kosten 750 Euro und enthalten neben Calliope und Zubehör auch eigens entwickelte Lehrmaterialien des Cornelsen Verlag, die unter Creative-Commons-Lizenzen zur Verfügung gestellt werden.

Kickstarter & Co.

Mehr interessante Crowdfunding-Projekte:

Inzwischen gibt es einige Boards, die speziell für den Einsatz in Schulen entwickelt wurden. Im ersten Vergleich mit dem Vorreiter BBC Micro Bit wirkt der Calliope weiterentwickelt und noch stärker an den Schulunterricht angepasst. Der bayrische Bayduino wurde ebenfalls über Crowdfunding finanziert. Wie beim ESP8266-basierten IoT Octopus geht es dabei allerdings eher um Anwendungen für das Internet der Dinge. (hch)