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Make: Ausgabe 2/16 jetzt im Zeitschriftenhandel

In unserem aktuellen Heft bauen wir eine Sandstrahlkabine für zu Hause, programmieren Mikrocontroller in Basic und Synthesizer durch Strippenziehen und füttern Fische. Ausführliche Anleitungen dafür gibt's jetzt am Kiosk.

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Wer ein Make-Abo hat, sollte die aktuelle Ausgabe 2/16 bereits seit gestern im Haus haben und hat damit einen Tag Vorsprung, schon mal alles über Themen Experimente mit Mikrowellen, den selbstgebauten Spiritus-Verbrennungsmotor oder das Duell zwischen dem neuen Raspi und dem Odroid C2 zu lesen, worüber wir im aktuellen Heft schreiben. Das ist ab heute endlich auch im Zeitschriftenhandel erhältlich. Hier noch ein paar weitere Highlights der neuen Ausgabe:

Hier ist der durchsichtige Deckel der Sandstrahlkiste aufgeklappt – durch die Öffnungen in der Seite kann man ins Innere greifen und dort arbeiten, ohne dass Staub austritt.

Eine Ausrüstung zum Sandstrahlen ist etwas, das in Hobby-Bastelkellern eher selten zu finden ist. Dabei macht es diese Technik wirklich leicht, auch die verwinkeltesten Oberflächen schnell und gründlich zu bearbeiten. Das Sandstrahlen ist allerdings nicht ganz komplikationsfrei: Führt man es in einem ungeschützten Raum aus, braucht man ordentliche Schutzkleidung und muss danach intensiv reinigen. Will man das nicht, so braucht man eine Sandstrahlkabine. Das ist eine feinstaubdichte Kiste mit einem Sichtfenster und Handlöchern, in der man seine Objekte abstrahlt. In der aktuellen Make-Ausgabe 2/16 zeigt Ulrich Schmerold, wie man eine solche Kabine günstig selbst bauen kann. Lustigerweise spielen auch bei dieser Konstruktion Abflussrohre aus dem Baumarkt eine wichtige Rolle – wie auch beim Titelmotiv der neuen Ausgabe, den Lautsprechern in Form von Dampfer-Lüftern.

Aus dem Archiv

Die Make-Redaktion stellt nach und nach Artikel aus den vergangenen Make- und c't-Hacks-Ausgaben im Volltext gratis online zur Verfügung.

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[Update, 14.04, 10:00: Wer noch nie ein Make-Heft in der Hand hatte und einen Eindruck davon bekommen will, wie unsere Artikel so aussehen, bekommt die Bauanleitung für die Sandstahlkabine als PDF-Leseprobe gratis. Dazu muss man nur ein Benutzerkonto für den heise shop anlegen und kann dann den Artikel elektronisch für den Preis von 0 Euro "kaufen".]

Bei Pure Data gibt es keine Trennung zwischen grafischer Bedienoberfläche und Programmierumgebung – und alles kann man noch zur Laufzeit verändern.

Pure Data animiert auch 3D-Objekte, wenn man die passenden Strippen zieht.

Pure Data, auch Pd genannt, ist der modulare Synthesizer unter den Programmiersprachen. Mit dieser Software lassen sich aber nicht nur Klänge erzeugen, sondern beispielsweise auch interaktive 3D-Animationen oder Spiele. Dabei wird in Pure Data programmiert, ohne Code zu schreiben – man klickt Module in einem Fenster zusammen und verbindet sie durch Strippen. So ist der Einstieg nicht nur leicht, sondern man kommt auch sehr schnell zu Ergebnissen. Im Heft geben wir eine ausführliche Anleitung für die ersten Projekte mit Pure Data, bis hin zu einem Synthesizer, der zufällige Musik spielt. Programmierkenntnisse sind dabei keine Voraussetzung. Wer unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung im Heft durchgearbeitet hat, bekommt zudem online gezeigt, wie sich auch interaktive 3D-Grafiken mit Pure Data erzeugen lassen.

Die Mikrocontroller der Picaxe-Familie programmiert man in BASIC – ideal für alle, die mit dem C-Dialekt von Arduino noch nie so recht warm wurden.

Der Bücherwurm blitzt mit seinen LED-Augen zwischen den Seiten hervor.

Für den Einstieg in die Arbeit mit Mikrocontrollern muss es nicht immer ein Arduino sein. Die Chips aus der Picaxe-Familie sind ebenfalls günstig und einfach zu verwenden. Die Programmierung erfolgt noch näher an der Hardware über BASIC und ist besonders nachvollziehbar. Veikko Krypczyk und Olena Bochkor geben in der Make-Ausgabe 2/16 nicht nur einen Überblick über die nötige Hardware und Software für den Einstieg, sondern führen auch Schritt für Schritt durch das erste Picaxe-Projekt. Darauf aufbauend zeigt Sven Möller, wie sich der BASIC-Mikrocontroller für die Simulation eines Bücherwurms in einem realen Buch verwenden lässt, der nach Betätigung eines verborgenen Schalters im Inneren des Bandes rumort und rappelt und ab und zu seine LED-Augen durch einen Spalt zwischen den Seiten aufblitzen lässt.

Das selbstgebaute Futterboot macht auch als ungewöhnliches Modellboot viel Spaß.

Für die Laien sieht es aus wie ein Luftkissenboot, ambitionierte Angler erkennen darin ein Futterboot zum Anlocken von Fischen. Beiden Gruppen dürfte das Rumdüsen auf dem Wasser mit dem kostengünstigen Fahrzeug viel Spaß bereiten. Der Make-Autor Thomas Fischer fiel nach eigenem Bekunden "fast hinten über", als er sah, was Hersteller von Angelzubehör für ein fertiges Futterboot haben wollen, mit dem man Futter zum Ködern, aber auch Angelhaken an die vielversprechenden Stellen des Fischteichs bringen kann. Das geht auch günstiger, wenn man es selbst baut, dachte sich der erfahrene Flugmodellbauer und entwarf ein Futterboot selbst, dass man überwiegend aus Material nachbauen kann, das es in jedem Baumarkt gibt.

Beim Isolationsfräsen entfernt die CNC-Fräse die Kupferschicht des Platinen-Rohlings zwischen den gewünschten Leiterbahnen.

Kein Herumschmaddern mit ätzenden Chemikalien, keine Löcher und Flecken in der Kleidung, kein Entsorgungsproblem: Das Isolationsfräsen ist die umweltfreundliche und schnelle alternative zum Platinenätzen. Preiswerte CNC-Technik (und da meinen wir nicht nur unsere Eigenbau-Fräse) macht die einstige Profi-Disziplin nun auch für Maker erschwinglich. Wie es funktioniert, steht im Heft.

Dank eines ESP8266 wird aus der 5-Euro-Lampe mit Bewegungsmelder ein internetfähiger Sensor.

Bei einem Versandhändler fand Winfried Bantel einen batteriebetriebenen Bewegungsmelder mit LEDs für rund 5 Euro – die ideale Grundlage für einen Umbau zu einem IoT-Bewegungsmelder. So ein Gerät kann sich in vielerlei Hinsicht nützlich machen, ob zur Sicherung eines Objekts gegen Einbrecher, zum automatischem Einschalten der Hofbeleuchtung bei Befahren eines Carports oder hartem Ausschalten des Flachbildfernsehers nach Verlassen des Wohnzimmers. Natürlich gibt es so etwas auch fertig zu kaufen, aber Bantels Kombination des 5-Euro-Billigmelders mit einer WLAN-Anbindung über ein ESP-8266-Modul dürfte preislich kaum zu schlagen sein.

Auch das ist ein einstellbarer Widerstand – allerdings mit einer Drahtwicklung statt der üblichen Kohlebahn bei Potentiometern.

Wir setzen unsere Grundlagen-Serie fort: Diesmal sind die einstellbaren Widerstände an der Reihe – auch Potentiometer oder kurz Poti genannt – mit denen man elektronische Schaltungen steuern kann. Unsere Übersicht im aktuellen Heft 2/16 hilft bei der Auswahl und Beschaltung.

Darüber hinaus gibt es wie in jeder Make-Ausgabe auch in diesem Heft Buchkritiken, Kurzvorstellungen von Produkten sowie Neuigkeiten aus der Maker-Szene. Online können Sie schon einmal durch die Make 2/16 blättern. Bei der Suche nach einem Kiosk oder einem Zeitschriftenhändler, der die Make führt, hilft Ihnen der Online-Dienst mykiosk weiter. Allerdings verzeichnet der nicht alle Verkaufsstellen, in denen Sie unser Heft bekommen – zusätzlich können Sie die aktuelle Ausgabe beispielsweise in Berlin bei Segor-electronics kaufen. Sollten Sie keinen Händler in der Nähe haben, liefert der heise shop versandkostenfrei. Und wenn Sie es ganz einfach haben wollen: Die Make gibt es natürlich auch im Abo. (pek)