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Mexikanische Bots dominieren die RobotChallenge

Bei der zwölften RobotChallenge in Wien haben überraschend mexikanische Teilnehmer die meisten Medaillen gewonnen. Selbstgebaute Bots aus Deutschland und Österreich gewannen je eine Goldene.

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Mexikaner feiern mit Mexiko-Fahne

Bei der RobotChallenge müssen selbstgebaute Geräte selbständig Aufgaben bewältigen.

Mexikanische Roboter haben die am Wochenende in Wien ausgetragene RobotChallenge dominiert. Das bevölkerungsreichste spanischsprachige Land stellte 100 der insgesamt 640 angetretenen Bots. In den 14 Bewerben gab es dann auch neun Medaillen für mexikanische Teilnehmer, davon vier Goldene. Die jahrelange Dominanz polnischer Roboter ist damit gebrochen. Bei der RobotChallenge müssen selbstgebaute Geräte selbständig Aufgaben bewältigen.

Zwölfte RobotChallenge (10 Bilder)

So sehen Sieger aus

Beim Sumo (hier: Humanoid Sumo) geht es darum, das gegnerische Gerät von der Platte zu schieben.
(Bild: Christoph Welkovits)

Die Wettbewerbsdisziplinen waren diesmal Sumo-Ringen und Line Following jeweils in mehreren Klassen, Puck Collect, ein Air Race mit Flugdrohnen, Wettrennen für humanoide Roboter sowie ein Freestyle-Wettbewerb. Diesen konnte das österreichische Schülerteam der HTL Mödling mit einem Maturaprojekt (Abiturarbeit) für sich entscheiden: Ihr Roboter orientiert sich selbstständig im Raum und erstellt digitale Karten seiner Umgebung. Die Entwicklung soll in ein automatisiertes Transportsystem einfließen, mit dem Objekte ohne menschliches Zutun abgeholt und zu ihrem Ziel gebracht werden.

Fünf Medaillen, davon zwei Goldene, gingen nach Italien. Das bedeutete den zweiten Platz im Medaillenspiegel. Seriensieger Polen schaffte zwar auch fünf Medaillen, darunter aber keine Goldene. Weitere Medaillen gingen nach Russland, Rumänien, Lettland, Tschechien, die Türkei, China und Deutschland. Die deutsche Medaille glänzte gülden: Der PenguCopter der TU Ilmenau gewann das besonders spannende Air Race ex aequo mit dem russischen Teilnehmer Sirin.

(ds)