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MicroPython: pyboard-D und Add-Ons angekündigt

Das MicroPython-Team hat ein neues, schmaleres pyboard vorgestellt. Auch Adapterboards, Sensoren und weitere Hardware soll in den nächsten Wochen verfügbar.

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(Bild: MicroPython)

Rund um die Mikrocontroller-Implementierung von Python sind in den letzten Jahren zahlreiche Boards entstanden – nur das originale pyboard hat sich seit dem Start 2013 kaum verändert. Nun soll das Ökosystem wachsen, wie MicroPython-Erfinder Damien George im Newsletter erklärt. Neben dem neuen pyboard-D sind auch Adapterboards sowie ein eigener Standard für Erweiterungen, das Tile-System, vorgesehen.

Das pyboard-D arbeitet mit dem Cortex-M7 (bis zu 216 MHz) und kommt in zwei Ausführungen: Das Standard-Modell verfügt über den Mikrocontroller STM32F72, 256 KByte RAM und 512 KByte internen Speicher. In der "High-Performance"-Variante sind es der STM32F767, 512 KByte RAM und 2 MByte Flashspeicher. Beide Boards verfügen über einen microSD-Kartenslot, bis zu 57 GPIO-Pins, eine RGB-LED und Micro-USB. Außerdem soll es Varianten mit Wi-Fi und Bluetooth geben, die den Murata-1DX-Chip nutzen. Alle Varianten arbeiteten trotzdem äußerst stromsparend, so George.

Das neue Tile-System von MicroPython

(Bild: MicroPython)

Für den Start eines Hardware-Ökosystems rund um das pyboard gibt es künftig Adapterboards und Add-ons. Diese werden über einen WBUS-Header angeschlossen, der aus zwei 40-Pin-Mezzanin-Steckverbindern besteht. Mit dem Tile-System gibt es auch einen Standard, um verschiedene Sensoren oder ein kleines LED-Array anzuschließen. Die Tiles sind jeweils 12 × 12 Millimeter groß und werden über einen 20-Pin-Mezzanin-Steckverbinder aufgesetzt.

Auf der FOSDEM gab es bereits erste pyboards zu kaufen. In den nächsten Wochen sollen sie dann offiziell erhältlich sein. (hch)