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Microview: Arduino-Winzling mit OLED-Display

Das Mikrocontroller-Modul ist nur so groß wie eine Fingerkuppe, trotzdem passt ein ganzer Arduino Uno und ein kleines Display hinein. Damit taugt es für besonders kompakte Anwendungen.

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Der Microview besitzt ein eingebautes blaues OLED-Display (Organic Light Emitting Diode Display) mit einer Auflösung von 64 × 48 Bildpunkten. Zudem ist er vollständig Arduino-kompatibel und lässt sich über die normale Arduino-IDE programmieren. Man kann das Modul auch einfach per USB an einen Raspberry Pi anschließen.

Der Microview kombiniert ein OLED-Display mit der Arduino-Plattform auf wenig Platz.

Herzstück ist der ATmega328P-Mikrocontroller, der auch auf dem Arduino UNO R3 seinen Dienst verrichtet. Er bietet 32 KByte Flash-Speicher, 2 KByte SRAM und 1 KByte EEPROM zusammen mit 16 MHz Taktfrequenz. Am kleinen DIP-Gehäuse sind zwölf digitale Ein-/Ausgänge (davon drei als PWM-Ausgang) und sechs analoge Eingänge zugänglich. Statt der üblichen 3,3 oder 5 Volt lässt sich die kleine Mikrocontroller-Plattform auch über Batterien mit bis zu 16 Volt betreiben.

Kickstarter-Produktvideo des MicroView.

Nach Abschluss der Kickstarter-Kampagne wollen die Initiatoren das gesamte Projekt quelloffen machen.

Der Microview kostet 45 US-Dollar inklusive Versandkosten, ein passender USB-Serial-Programmierer 10 US-Dollar zusätzlich. Obwohl die Kickstarter-Kampagne noch 23 Tage läuft, konnte das Projekt das angestrebte Ziel bereits deutlich übertreffen. Für die Produktion haben sich die Tüftler prominente Verstärkung geholt: Herstellung und Versand erfolgen in Kooperation mit der Firma SparkFun.

Nach Beendigung des Kickstarter-Projekts wollen die Initiatoren sowohl den Quellcode als auch die Hardware quelloffen zugänglich machen. Microview gehört zum Arduino-At-Heart-Programm, das Produkte auszeichnet, die auf der Arduino-Technik basieren. (ogo)