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Mini Maker Faire Zürich: Basteln, löten, schrauben in der Schweiz

Die erste Maker Faire in der Schweiz lockte am vergangenen Wochenende mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher an. Neben Projekten von rund 100 Ausstellern gab es zahlreiche Workshops, in denen fleißig gelötet, 3D-gedruckt und gebastelt wurde.

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Am Wochenende feierte die Maker Faire ihre Premiere in der Schweiz. Mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher kamen ins Jugendkulturhaus Dynamo in Zürich, um Vorträgen zu lauschen, in Workshops zu basteln und natürlich die Arbeiten der rund 100 Austeller anzuschauen - vom Hobby-Bastler über Schulprojekte bis hin zu Fablabs und Makerspaces.

Bereits die Möglichkeiten, die das Dynamo selbst seinen Besuchern bietet, sind erstaunlich. Hier gibt es Werkstätten für fast alles: Textil, Theater, Metallverarbeitung, Siebdruck, Keramik und einen Maschinenpark, der kaum Wünsche offen lässt und – ganz im Sinne der Maker-Bewegung – als offene Werkstatt von Jeder und Jedem genutzt werden darf.

Vor dem Jugendkulturhaus Dynamo grüßte das Zürcher Maskottchen in Lebensgröße

Die Maker zeigten im großen Saal Projekte für das Long Range Wide Area Network (LoRaWAN), 3D-Drucker zur Ersatzteilfertigung, zum Bau von Elektromotoren, Windturbinen, Flugzeugen, gigantischen Eiffeltürmen, krabbelnden Raupen und vielem mehr. Phantasievolle Kostüme und Accessoires waren bei den Cosplayerinnen Nissa und Sodiumcat sowie dem Steampunker Dan Aetherman zu bewundern.

Auch Retrogadgets erfreuten sich großer Beliebtheitheit: neben dem Eingang lockte ein Fotoautomat als Selfiekonkurrenz. Wer hinter dem Vorhang Grimassen schnitt, bekam wie früher einen Streifen mit vier Bildern als Erinnerung gedruckt. Originalgetreue, maßstäblich herunterskalierte, Nachbauten alter PDP8- und PDP11-Konsolen begeisterten mit ihrem 60er/70er-Jahre Charme knallbunter Bedienelemente.

Mini Maker Faire Zürich 2016 (20 Bilder)

Über 2.000 Besucherinnen und Besucher kamen zur ersten Mini Maker Faire Zürich ins Jugendkulturhaus Dynamo.

(fls)