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Nerd-Smartwatch mit Laser und Alkohol-Test

Pebble, Android Wear, iWatch? Zu unscheinbar für einen selbsternannten Cyborg. Zack Freedmans "SmarTwatCh" ist klobig, natürlich selbst gebaut und hat eher ungewöhnliche Funktionen.

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Muss eine Smartwatch klein und elegant sein? Nein, findet der ameikanische Bastler Zack Freedman. Viel zu subtil. Seine SmarTwatCh ist daher genau das Gegenteil der trendigen Wearables: Groß, unhandlich, eckig und mit eher ungewöhnlichen Features. Freedman hat eine Taschenlampe, einen Laser, ein TV-B-Gone (zur Abschaltung fast aller Fernseher) und einen Sensor zur Bestimmung des Atemalkohols eingebaut.

Die Smartwatch mit dem Laser (3 Bilder)

Eine unsubtile Smartwatch

Gehäuse aus dem 3D-Drucker, Fluoreszenz-Display und massive Schalter: Das geht nicht mehr als Armbanduhr durch
(Bild: Zack Freedman)

Das 3D-gedruckte Gehäuse bedeckt den halben Unterarm und erinnert eher an den retro-futuristischen Arm-Computer Pip-Boy aus den Fallout-Rollenspielen als an eine Armbanduhr. Als Anzeige nutzt Freedman eine Vakuum-Fluoreszenzanzeige mit 60 Volt Anodenspannung, in seinen eigenen Worten eine "lachhaft gefährliche Wahl für ein Wearable". Darauf kann man sich die Uhrzeit, die Punktezahlen des Sammelkartenspiels "Magic: The Gathering" und weitere Daten anzeigen lassen.

Im Inneren steckt eine improvisierte Schaltung mit einem Arduino-kompatiblen Teensy-Mikrocontrollerboard, gesteuert wird die Smartwatch über wuchtige Kippschalter und einen Drehregler. Freedman will bald auch die Schaltpläne seiner nicht ganz ernst gemeinten Kreation veröffentlichen. Neue Funktionen sind schon in Planung: Ein Synthesizer und Sampler, mehr Sensoren oder eine Art Universal-Fernbedienung. (phs)