Neues DIYBio-Netzwerk startet

Mehr Austausch und Aufklärung über wissenschaftliche Experimente im Bereich DIY-Biologie will ein neues europäisches Netzwerk erreichen.

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Neues DIYBio-Netzwerk startet

(Bild: Robert Metzner / DIYBio network)

Von
  • Helga Hansen

Hacks, Visionen und Erfahrungen austauschen – das wollen die Initiatoren eines neuen Biohacking-Netzwerks. Das DIYBio Network bringt dafür verschiedene Personen und Institutionen aus Wissenschaft, Kunst und der Maker-Community zusammen. Über den Wissensaustausch hinaus wollen sie Mythen und Hürden rund um wissenschaftliches und künstlerisches Arbeiten abbauen.

Aktuell plant das Netzwerk vier Workshops von August 2017 bis Februar 2018, die in Vilnius, Helsinki, Stavanger, Malmö und Kolding in Biolabs und Projekträumen stattfinden werden. Vorgesehen sind jeweils zwei- bis dreitägige Veranstaltungen, die mit einer öffentlichen Diskussion enden sollen.

Schwerpunkt des Netzwerks sind die baltischen und nordischen Staaten, aus Deutschland sind die DIYLabs der Bauhaus Uni Weimar und der Verein für die Förderung kultureller Praxis (top) dabei, der ein Biohacking-Lab betreibt und die DIYBio-Workshops auf der Maker Faire Berlin organisiert. Nicht mehr ganz nordisch, aber auch dabei: die Hackteria aus der Schweiz, die weltweit Bio-Workshops abhält. Das finnische Institut Nordic Culture Point und das litauische International Semiotics Institute unterstützen das Netzwerk. (hch)