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Oster-Upgrade für 3D-Drucker: Einfach Eier bedrucken

Runde Eierschale statt flachem Druckbett? Das funktioniert, wie ein Künstler mit seinem neuesten 3D-Druckerhack zeigt. Er nutzt die automatische Justierung des Druckkopfs aus und hat seinen Ultimaker zur Ostereierbedruckmaschine umgebaut.

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Oster-Upgrade für 3D-Drucker: einfach Eier bedrucken

(Bild: Joris van Tubergen)

Für alle, denen die Ostereiermalmaschinen wie Eggbot oder Eggduino zu langweilig sind, hat Erfinder Joris van Tubergen eine neue Herausforderung: den Ostereierbedrucker. Entstanden ist er aus einem Experiment, bei dem er die Y-Achse aus seinem Ultimaker ausbaute und stattdessen eine rotierende Achse einsetzte, in die zylindrische Gegenstände eingespannt werden. Das Auto-Leveling des Druckbetts funktionierte so gut, dass van Tubergen kurzerhand Eier als Druckfläche ausprobierte. Mit Erfolg, wie sein Video zeigt.

(Bild: Joris van Tubergen)

Die neue Achse entwarf er in der CAD-Software Onshape und ging dann für den Umbau ins Fablab Utrecht. Das Gehäuse aus Holz schnitt der Lasercutter in Form, während die Räder und Eierhalterung aus dem 3D-Drucker stammen. Der Schrittmotor der Y-Achse ließ sich gleich wiederverwenden, nur den Zahnriemen musste er durch einen längeren ersetzen.

Um schließlich auf die gebogene Ei-Oberfläche drucken zu können, nutzte er einfach die automatische Justierung des Druckkopfs in der Druckersoftware Marlin aus, wie er auf seinem Blog berichtet. Vor drei Jahren erregte der niederländische Künstler bereits Aufsehen, als er Ultimaker (ab 3565,05 €) auf den Kopf stellte, um einen lebensgroßen Elefanten zu drucken.

(hch)