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Paxcounter: Personen zählen mit WLAN-Modul

Der Paxcounter zählt Handys in der Umgebung anhand ihrer WLAN- und Bluetooth-Signale und schickt die Daten zur Aufbereitung über LoRaWAN weiter.

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Make 1/19 vor ESP32-Board, auf dem ein Pax-Counter läuft.

Wie lang ist die Schlange in der Mensa? Passen noch Leute in den Bus? Zu wissen, wie viele Personen an einer Stelle sind, hat zahlreiche sinnvolle Anwendungen. In der aktuellen Ausgabe der Make bauen wir aus einem günstigen ESP32-Modul und mit etwas Software von dem Projekt Paxcounter einen Personenzähler. Er nutzt die WLAN- und Bluetooth-Signale von Handys, um die Anzahl der Menschen in der Umgebung abzuschätzen – solange ein Smartphone nicht im Flugmodus ist, sendet es regelmäßig kleine Datenpakete, um bekannte Drahtlosnetzwerke oder Bluetooth-Geräte zu finden.

Wer die Daten nicht nur auf dem kleinen Display sehen möchte, kann sie über das The Things Network weitersenden, das auf dem Standard LoRaWan aufbaut. Übertragen wird dabei nur die Anzahl der ermittelten Adressen, was mit dem deutschen Datenschutzrecht vereinbar ist. Über das Things Network lassen sich Daten bereits etwas aufbereiten. Noch übersichtlicher wird es mit dem Dienst TagIO, das auch grafische Anzeigen bietet.

Make 1/19

Mehr zum Thema gibt es in Ausgabe 1/19 der Make.

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In der Make 1/19 geht es außerdem um Umweltsensoren, mit denen man seiner Umgebung von der gefallenen Regenmenge über Feinstaub bis hin zu radioaktiver Strahlung auf den Zahn fühlen kann. Die eigene Musiksammlung oder Streams aus dem Internet lassen sich mit einem selbstgebauten Webradio abspielen, in dem ein Raspberry Pi steckt. Wer schon länger Make liest und sich eine Sandstrahlkiste und Schneidplotter gebaut hat, kann diese schließlich einsetzen und damit individuelle Schilder und Leuchtobjekte bauen.

Diese und weitere Artikel finden Sie in der neuen Ausgabe 1/19 der Make. Mit einem unserer Abos lag das Heft bereits vor dem Kioskstart im Briefkasten. Das Heft können Sie außerdem, wie auch ältere Ausgaben, im Heise Shop bestellen. Wenn Sie die Make lieber digital lesen, können Sie das direkt im Webbrowser, in unseren Apps für iOS und Android oder als PDF-Version über den Heise Shop. (hch)