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Power-Flower: Nachtbeleuchtung aus dem 3D-Drucker

Gießen war gestern: Unser 3D-gedrucktes Pflänzchen braucht nur ein paar Milliampere, um triste Ecken aufzuwerten oder Nacht und Stimmung aufzuhellen. Ein Arduino Nano steuert die Lichteffekte der Neopixel und die Blütenblätter.

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Eine Blume aus dem 3D-Drucker mit blau beleuchteten Blättern und rot beleuchteter Blüte

Unterm Weihnachtsbaum stand ein 3D-Drucker, der jetzt eine Aufgabe braucht? Beste Voraussetzung, die pflegeleichte Power Flower aus der neuen Make zu drucken. Auf Knopfdruck öffnet das servobetriebene Nachtlicht seine Blütenblätter und leuchtet – in der individuellen Wunschfarbe. Düngen, gießen und Beschnitt entfallen, stattdessen wird es bunt in der dunklen Jahreszeit.

Blühende Blume als Nachtlicht (4 Bilder)

Die 3D-gedruckten Teile des Nachtlichts
(Bild: Luke Artzt )

Make 6/17

Das Pflänzchen besteht aus über 20 Teilen, sodass der Drucker richtig Futter hat. Wer mag, kann gleich verschiedene Filamente testen: wir empfehlen Newcomer PETG, mit anderen Materialien funktioniert es aber auch. Mit zwei Neopixelringen, einem Servo und einem Arduino Nano ist der Elektronik- und Programmieraufwand überschaubar und für Einsteiger leicht zu meistern.

Um die fünf Blütenblätter sanft zu öffnen und zu schließen, hat Make-Autor Jason Suter sich einen raffinierten drahtgetriebenen Mechanismus ausgedacht, der unter der Blüte und im Pflanzenstängel veborgen ist. Im Praxistest auf der Maker Faire hat unser Blümchen auf jeden Fall mit den Kinderaugen um die Wette gestrahlt.

Die komplette deutschsprachige Anleitung finden Sie im der Ausgabe 6/17 der Make, die Sie im Heise Shop bestellen können und bis zum 21. Februar 2018 am Kiosk finden. Online können Sie auch einen Blick in das Inhaltsverzeichnis des Hefts werfen. (hch)