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Quadrokopter AR.Drone 2.0 kommt in den Handel

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Ab Donnerstag ist das verbesserte Nachfolgemodell der AR-Drone für 299 Euro im Handel zu haben; laut Hersteller Parrot unter anderem bei Media Markt, Saturn, Expert und Electronic Partner. Besonders die HD-fähige Frontkamera mit 1280 × 720 Pixel dürfte bei First-Person-View-Fliegern (FPV) für Begeisterung sorgen. Das Bild wird auf das Display des steuernden Gerätes per WLAN übertragen, etwa auf ein iPhone. Daneben kann man die Bilderdaten sowie Höhe, Geschwindigkeit, Dauer und Flugstrecke auf einen in die Drohne gesteckten USB-Stick speichern.

Die AR.Drone 2.0 fliegt auch vordefinierte Wegpunkte ab und ermöglicht damit Kamerafahrten.

Die neue Version des Quadrokopters ist deutlich stabiler als der Vorgänger: So sind die beiden Kameras nun besser gegen Stöße geschützt. Der Quadcopter lässt sich für für Indoor- und Outdoor-Flüge mit verschiedenen Schutzhüllen aus leichtem EPP bestücken.

AR.Drone-Piloten können mit der neuen Steuer-Software FreeFlight 2.0 für iOS und Android zwischen zwei Steuerungsmethoden wählen: Neben dem "Relative Flight"-Modus ohne automatische Assistenz hat Parrot einen "Absolut Control"-Modus eingeführt, mit dem auch Anfänger auf Anhieb zurechtkommen sollen. Das neue Assistenzsystem wertet nicht nur die Daten des Gyroskops und des Magnetometers aus, sondern auch die des Luftdrucksensors. Außerdem neu: Beim Druck auf die "Flip"-Taste macht die AR.Drone einen Salto in der Luft.

Gesteuert wird das Ganze von einem ARM-Cortex-A8 mit 1 GHz. Ein Videoprozessor sorgt für Videos im H.264-Format. Die vier Brushless-Motoren verbrauchen im Schwebeflug rund 30 Watt. Der Akku hält bis zu 12 Minuten. (dab)