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RobotChallenge: Deutsche Drohne verteidigt Gold im Air Race

Der PenguCopter aus Ilmenau hat erfolgreich seine Goldmedaille bei der RobotChallenge in Wien verteidigt. Die anderen Bewerber waren chancenlos. Im Medaillenspiegel hat Rumänien die Zwischenführung inne.

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PenguCopter

Der PenguCopter (Archivbild)

(Bild: Christoph Welkovits)

Dieses Wochenende findet in Wien der wohl größte Roboter-Wettbewerb Europas statt: Bei der RobotChallenge schicken Teams aus 39 Ländern in 13 Disziplinen 645 Roboter an den Start. In vier Bewerben wurden die Medaillen bereits am Samstag vergeben. Dabei gelang [Update]einem Ilmenauer Team[/Update] mit seinem PenguCopter im Air Race eine beeindruckende Titelverteidigung.

Medaillengewinner Teodor Rosca vom siegreichen Team "Shreddinger" mit seinem Mega-Sumo-Roboter

(Bild: Christoph Welkovits)

Beim Air Race müssen autonome Fluggeräte unter Zeitdruck die Genauigkeit ihrer Navigation unter Beweis stellen. Voriges Jahr hatten sich die Thüringer den ersten Platz noch mit einem russischen Team teilen müssen. Diesmal war der PenguCopter mit zwölf Punkten konkurrenzlos. Der türkischen HisARdrone reichte ein einzelner Punkt für Platz 2. Gar nicht vergeben wurde die Bronzemedaille, weil keine der übrigen acht Drohnen punkten konnte.

Die weiteren Goldmedaillen des ersten Tages gingen an Seriensieger Polen (Line Follower), Italien (Nano Sumo) sowie Rumänien (Mega Sumo). Weil die Rumänen dazu noch zwei Bronzene sammelten (Line Follower und Mega Sumo), liegen sie im vorläufigen Medaillenspiegel auf Platz 1. Vorjahressieger Mexiko hat aber immerhin schon zwei Silberne ergattert (Line Follower und Nano Sumo).

Die neun weiteren Bewerbe werden am Sonntag entschieden. Veranstaltungsort ist die Aula der Wissenschaften in der Wollzeile 27a im Ersten Bezirk Wiens. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, darf sich dieses Jahr über einen Livestream freuen:

Livestream aus Wien von der 13. RobotChallenge

Gleich zu Beginn um 9 Uhr ist die Entscheidung im Humanoid Sprint angesetzt. Das letzte Finale (Lego Sumo) beginnt um 17 Uhr, um 17:30 Uhr werden die letzten Preise überreicht.

Die RobotChallenge wird seit 2004 jährlich von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) veranstaltet. Im vergangenen Jahr dominierten überraschend Roboter aus Mexiko die RobotChallenge: Mit insgesamt neun Medaillen belegten sie vor Italien und Russland den ersten Platz im Gesamtklassement. Konstruktionen aus Österreich und Deutschland konnten jeweils eine Goldmedaille erringen. (ds)