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Selbst Ghostbuster werden: Pläne fürs Proton Pack veröffentlicht

Paul Feig, der Regisseur des neuen Ghostbusters-Films, hat bei Twitter detaillierte Abbildungen und Maße von Ausrüstungsteilen gezeigt – bastelbegeisterte Fans können die Premiere gut gewappnet genießen.

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Proton Pack zum selber bauen

(Bild: @paulfeig )

Die Premiere für den neuen Ghostbusters-Film ist zwar erst für Juli 2016 angesetzt, echte Fans verfolgen aber bereits jetzt schon alles, was über den Neustart der Reihe durchsickert. Regisseur Paul Feig hat jetzt auf seinem Twitter-Account nicht nur Bilder der Einsatz-Overalls und des Ghostbusters-Mobils veröffentlicht, die im Film in Aktion zu sehen sein werden – auf Nachfrage von Cosplayern lieferte er zudem Fotos und detaillierte Beschreibungen inklusive Maße für den Protonen-Rucksack, in den die Geisterjäger die irrlichternden Gespenster New Yorks aufsaugen, um sie später kontrolliert zu entsorgen.

Requisiten aus dem neuen Ghostbusters-Film (5 Bilder)

Protonen-Rucksack mit Maßen

Ein Foto, handschriftliche Maße, aber öffentlich zugänglich: Für Cosplayer sind solche Informationen Gold wert ...
(Bild: @paulfeig)

Cosplayer investieren viel Energie und Liebe in den Nachbau von Kostümen und Ausrüstung von Charakteren aus Comics, Filmen oder Videospielen. Der Trend stammt ursprünglich aus Japan, seit einigen Jahren gibt es aber auch eine wachsende Cosplay-Szene in Europa, sodass auf Festivals wie den Maker Faires zunehmend Leute in fantasievollen bis bizarren Kostümen unterwegs sind und sich dort unter die Hobbyingenieure, Crafter, 3D-Drucker und Funkamateure mischen.

Dass der Regisseur eines Films bereitwillig so viele Details zur Requisite schon lange vorab rausrückt, ist zwar sehr unüblich. Allerdings steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass die Premiere des neuen Ghostbusters-Films dank vieler passend kostümierter Fans zu einem medienwirksamen Spektakel gerät.

Der erste Ghostbusters-Film – unter anderem mit Bill Murray und Dan Aykroyd – hatte 1984 in den USA Premiere, kam 1985 in die deutschen Kinos und wurde dort von über vier Millionen Zuschauern gesehen. 1989 erschien eine Fortsetzung, zehn Jahre später scheiterte der Versuch, einen dritten Teil zu drehen.

Der neue Film, den Paul Feig derzeit dreht, ist weder eine Neuverfilmung noch eine Fortsetzung, sondern etwas, was die Macher als Reboot bezeichnen: Das bewährte Szenario bleibt, aber neue Figuren treiben eine Variante der Handlung voran. In Feigs Film werden vier Frauen als Geisterjägerinnen für Ordnung sorgen, gespielt von Kristen Wiig, Melissa McCarthy, Leslie Jones und Kate McKinnon. (Peter König) / (pek)