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Subsim Submarine: Particle Photon trifft Seifenblasenmaschine

Einmal ein U-Boot steuern – ein Spiel von Studierenden macht's möglich. Das gelb-grüne Boot und die Kontrolpaneele steuern Mikrocontroller von Particle.

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(Bild: Danielle Chen)

Wenn Luftblasen aus dem U-Boot aufsteigen, sollte man sich gemeinhin Sorgen machen. Im Spiel Subsim Submarine zeigen sie dagegen an, ob das Spiel gewonnen oder verloren wurde. Vier Studierende haben das leicht kugelige Boot und die dazugehörigen Spielpaneele als Uni-Projekt entworfen und gebaut.

Ein Ziel war dabei, Kooperation und Kommunikation zu fordern, um trotz zahlreicher Hindernisse gemeinsam drei Spielrunden unter Wasser zu überleben. Gespielt wird über die drei interaktiven Stationen, die an der Wand angebracht sind. Kleine Monitore zeigen jeweils die nächsten nötigen Spielschritte – die aber nur an den anderen Stationen ausgeführt werden können. Die Spielenden müssen sich Anweisungen reihum zurufen.

(Bild: Danielle Chen)

Zu den Stationen gehören ein Radar zur Überwachung der Umgebung sowie eine Umweltanzeige, die Temperatur, CO2-Level und Druck im Boot wiedergibt. Die dritte Station sendet Signale bei Angriffen, wie etwa SOS, aber auch, wenn das U-Boot von Seegras umschlungen wird. Sind alle drei Runden erfolgreich überstanden, reagiert das Bootmodell mit fröhlichem Blubbern, Musik und einem Tänzchen. Wer zwischendurch abgesoffen ist, bekommt eine deutlich traurigere Version zu sehen.

In den Wandpaneelen werkelt jeweils der Wifi-Mikrocontroller Particle Photon. Die drei Photons steuern Neopixel und Displays in den Statusanzeigen und das U-Boot. Darin wiederum stecken Motoren zum Drehen des Modells sowie ein Servo und eine Pumpe zum Verteilen der Seifenblasen. Dazu ist im Inneren des 3D-gedruckten Bootes ein Seifenfläschchen versteckt. Auszuprobieren gab es das Spiel von Danielle Chen, Ahmad Attia, Antonio Menarde und David Buckman bisher nur in einer Ausstellung an ihrer Uni, der University of Pennsylvania. (hch)