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Tinkerforge: Blinkenlights fürs Wohnzimmer

Mit dem Starterkit Blinkenlights stellt Tinkerforge einen Bausatz vor, mit dem sich ein RGB-LED-Display mit einer Auflösung von 20 × 10 Pixeln bauen lässt.

Übersicht über das neue Starterkit von Tinkerforge.

Beim Starterkit: Blinkenlights handelt es sich um eine 90 × 50 Zentimeter große Kunststoffplatte, in der 200 RGB-LEDs in einer 20 × 10 Matrix verbaut werden. Jede LED lässt sich einzeln ansteuern.

Der Spieleklassiker "Pong" auf dem Blinkenlights-Display.

Das Basiskit besteht aus dem sogenannten Master-Brick, einem LED-Strip-Bricklet zur Steuerung der RGB-LEDs, einem 5V-Netzteil und diversen Materialien zur Abdeckung und Wandbefestigung. Das fertige Display ist mit anderen Tinkerforge-Komponenten erweiterbar [1], so lässt sich mit der WIFI-Master-Extension ein drahtloser Zugriff über das Internet herstellen. Das Starterkit selbst ist für den Preis von 300 Euro bestellbar [2].

Zahlreiche Programmierbeispiele laden zum Ausprobieren und Daddeln ein. Einige Anwendungen wie die Spiele-Klassiker Pong und Tetris benötigen Zusatzmodule wie das "Blinkenlights Dual Button Add-on".

Die Verkabelung der Rückseite bleibt überschaubar.

Die LEDs des Displays werden mit einer Aktualisierungsrate von bis zu 100 Hertz angesteuert, zudem ist jeder LED-Pixel in Silikon vergossen und dadurch wasserdicht nach IP65. Ein WS2801-LED-Treiber sorgt für die Ansteuerung der RGB-Werte.

Produktvideo zum Tinkerforge Starterkit: Blinkenlights

Namensgeber für das Starterkit ist das Projekt Blinkenlights [3] aus dem Umfeld des CCC, welches das "Haus des Lehrers" am Alexanderplatz in Berlin zu einer programmierbaren Lichtinstallation transformierte. (ogo [4])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-2110861

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/meldung/Neue-Sensor-Module-fuer-Tinkerforge-2056989.html
[2] https://www.tinkerforge.com/de/shop/kits/starter-kit-blinkenlights.html
[3] http://blinkenlights.net/
[4] mailto:ogo@heise.de