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Update für das Big Clown Core Modul

Mit bunten Gehäusen und DIY-Kits will Big Clown das Internet der Dinge unter die Maker bringen. Nun gibt es neue Software und ein überarbeitetes Core Modul.

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Big Clown Core Module 2: ein rotes Board

(Bild: Big Clown)

Bunte Gehäuse mit Platz für viele kombinierbare Module: Die IoT-Kits von Big Clown überwachen etwa die Temperatur im Büro oder dienen als Bewegungsmelder im Haus. Verschiedene Geräte können mit einem Radio USB-Dongle über ein einzelnes Gateway, etwa den Einplatinenrechner Raspberry Pi, gesteuert werden. Die Integration mit IoT- Diensten wie Blynk oder IFTT ist von Haus aus möglich. LoRa- oder Sigfox-Anwendungen können mit speziellen Erweiterungsmodulen nachgerüstet werden. Grundlage aller Kits ist das Core Modul, das nun in Version 2 erhältlich ist.

Big Clown IoT (3 Bilder)

Je nach Kit gibt es für die Big-Clown-Module verschiedene, bunte Gehäuse, wie hier der Button Kit.

Dank des FTDI-Chips FT231XQ geht das Aufspielen neuer Firmware einfacher und schneller. Wie zuvor verfügt das Board über einen ARM Cortex M0+ 32-bit Chip mit 192 kB Flash-Speicher und 20 kB RAM. Integrierte Sensoren erfassen die Temperatur und Beschleunigung, auch einen Sicherheitschip ATSHA204A gibt es. Die Kommunikation mit dem Radio Dongle erfolgt auf 868 oder 915 MHz. Ein SWD-10-Pin-Anschluss ermöglicht das Debugging und schließlich gibt es zwei Pinleisten mit insgesamt 18 GPIOs und einen USB-Anschluss.

Neben dem Hardware-Release gibt es noch eine neue graphische Softwareoberfläche, den Big Clown Playground. Darüber können alle eigenen Geräte überwacht und verwaltet werden.Dafür gibt es ein Dashboard zur Übersicht. Über einen integrierten Node-RED-Editor kann grafisch programmiert werden. Auch das Aufspielen neuer Firmware auf die Core-2-Module ist über die Software möglich. Der Playground läuft auf Windows, MacOS und Linux. Anfang des Jahres hatte die tschechische Firma auf Indiegogo rund 35.000 Euro in einem Crowdfunding gesammelt, was vor allem als Werbemaßnahme gedacht war. (hch)