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Wear It - Festival und Konferenz zu tragbarer Elektronik

Wearables, das sind elektronische Systeme, die man am Körper oder in der Kleidung mit sich herumträgt. Die zweitägige Veranstaltung "Wear It" in Berlin nähert sich dem Thema aus künstlerischer und praktischer Sicht.

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"Wear IT" will sich des Umgangs mit Systemen, die man am Körper oder in der Kleidung trägt, aus künstlerischer und praktischer Sicht annehmen. Das Event am 11. und 12. Oktober in Berlin besteht aus zwei Teilen: Am Samstag ist "Maker Day", hier haben Interessierte die Wahl zwischen verschiedenen ganztägigen Workshops. Darin bauen sie zum Beispiel ein 3D-gedrucktes Armband auf, das auf Umgebungsgeräusche reagiert oder untersuchen die Nutzbarkeit von alphanumerischen Segment-Displays in Kleidungsstücken. Am Abend schließt sich eine Party mit Live-Performances an.

Wear It: Make your Dress Code (8 Bilder)

Trafo Pop: LED-Jacken

Blinkende Jacken wie hier vom Berliner Künstlerkollektiv Trafo Pop sind nur ein Aspekt der "Wearables". (Bild: Trafo Pop)

Der Sonntag gehört einer Konferenz mit Vorträgen. Hier stellen unter anderem Kate Hartman (Entwicklerin des Lilypad XBee), Hannah Perner-Wilson (Kobakant) und René Bohne (Autor von "Making Things Wearable") ihre Arbeiten vor. Leiter des Festivals ist der Berliner Designer Thomas Gnahm. Er hat auch das Kunstkollektiv Trafo Pop gegründet: Die ungewöhnliche Radfahrer-Gang verziert ihre Jeansjacken mit einzeln ansteuerbaren LEDs zu futuristischen Kutten.

Für den Konferenztag gibt es Tickets für 135 Euro (Studierende: 65 Euro), die Workshops am Samstag sind je nach Materialkosten unterschiedlich teuer. Die Veranstaltung findet im Betahaus in Berlin-Kreuzberg statt, die Party am Samstag Abend steigt in der Platoon Kunsthalle im Stadtteil Prenzlauer Berg. (phs)