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"Wearable Banana" misst den Puls und ist essbar

Wer einen Marathon läuft, kann die Pulsuhr jetzt mit dem Proviant kombinieren. Der Obstgigant Dole schickt in Tokio Läufer mit der nicht ganz ernst gemeinten "Wearable Banana" auf die Strecke.

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Das Thema "Wearables" ist in aller Munde. Der Obstkonzern Dole, Sponsor des an diesem Wochenende stattfindenden Tokio-Marathon, hat das für seine Wearable Banana sehr wörtlich genommen. Die Cyborg-Frucht zeigt Läufern ihre Zeit, Herzfrequenz und aufmunternde Botschaften auf einem Matrixdisplay an, das durch die Schale leuchtet.

Natürlich ist das "erste essbare Wearable der Welt" mehr PR-Stunt als ernsthaftes Produkt, dennoch sollen am Sonntag zwei Läufer mit der tragbaren Banane am Arm in Tokio an den Start gehen. Am Ziel sollen die Bananen "Eat me" anzeigen - in der ausgehöhlten Schale verbirgt sich neben den LED-Modulen laut Dole eine kleinere, essbare Banane.

Bananen enthalten Kohlenhydrate, Mineralstoffe und LED-Displays, was sie zum idealen Marathon-Begleiter macht.

Die gesamte Wearable-Technik passt aber offenbar nicht in das natürliche Gehäuse und muss von den Läufern zusätzlich am Körper mitgetragen werden. Wer sich mit dem Finger auf der Pausentaste durch das Promovideo arbeitet, erkennt, dass leider kein BananaPi, sondern ein Arduino mit GPS-Modul für die smarte Banane denkt. Die 8×8-Matrixdisplays stammen – passenderweise – von Adafruit. (phs)