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YouTube-Hit: Die Furbies sind los

Vor 20 Jahren kamen Furbies, interaktive Plüschspielzeuge, auf den Markt. Ein YouTuber hat 44 von ihnen gesammelt und zu einer Orgel umfunktioniert. Der Klang ist so furchterregend wie das Aussehen.

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Ein weißer Mann im blauen Overall steht vor einer Orgel, auf der 44 Furbies sitzen

(Bild: YouTube)

Bunt und plüschig sitzen die 44 Furbies wie ein gut sortierter Kirchenchor auf ihrer Orgel, gespielt vom Londoner YouTuber Sam Battle. Auf seinem Kanal "Look Mum, No Computer" zeigt er viele selbstgebaute Instrumente und Musikgeräte und Sketche mit Furbies – mit der Furby-Orgel hat er beide Themen nun zusammengebracht. Nach wenigen Tagen ist das Video der singenden Kuscheltiere bereits über eine Million mal angeschaut worden.

Die Idee hatte Battle schon vor Jahren. Da er seine erste Furby-Sammlung aber verkauft hatte, sammelte er zunächst auf Ebay wieder zahlreiche der Plüschtiere, darunter auch einige defekte Exemplare. Die hat er nicht nur repariert, sondern gleich weitere Elektronik eingebaut. An jeden Furby sind jetzt zwei Arduino Nanos angeschlossen, die steuern, welche Vokale die Furbies in welcher Tonhöhe von sich geben. Zusammen ergeben sie so die Furby-Orgel. Sie hält noch einige Spezialknöpfe bereit hält, etwa das "Kollektive Erwachen". Für weitere Projekte ist Battle übrigens auf der Suche nach noch mehr Furbies.

(hch)