Menü
Make

Zazzy: Marktplatz für Schmuck aus dem 3D-Drucker

Das niederländische Startup Zazzy will seine Schmuck-Design-Plattform Ende April um einen Marktplatz für Ketten, Ringe, Armbänder und Ohrringe aus dem 3D-Drucker erweitern.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 16 Beiträge

Zazzy-Kunden können beim Marktplatz aus geometrischen Formen, Schriftzügen und 3D-Modellen wählen.

(Bild: Zazzy)

Auf der Plattform des niederländischen Startups Zazzy konnten Nutzer bisher eigene Schmuckstücke entwerfen die im Anschluss im Shop bestellt werden können. Nun kündigen die Betreiber einen Marktplatz an, auf dem Nutzer den selbsdesignten Schmuck auch an andere Zazzy-Kunden verkaufen können.

Beim Design haben Anwender die Wahl aus geometrischen Formen, Schriftzügen und 3D-Modellen. Letztere können über den Shop als 3D-Drucker-Vorlage hochgeladen und anschließend von den Käufern individuell angepasst werden. Der neue Zazzy-Marktplatz soll Ende April starten. Eine Vorschau ist bereits jetzt unter zazzy.co einsehbar.

Zazzy wurde 2013 gegründet. Seit dem Launch von zazzy.me haben rund 60.000 Nutzer mehr als 200.000 eigene Schmuckstücke entworfen. Über das Design-Tool können unterschiedliche Formen, Schriftarten und Materialien wie schwarzer Stahl oder Nylon ausgewählt werden. Die Form-Vorlagen bestehen aus unterschiedlichen Einzelteilen, die über eine einfache Benutzeroberfläche neu angeordnet und verschoben werden können. Im Anschluss erstellt Zazzy einen 3D-Entwurf, der dann bestellt werden kann.

Zazzy fertigt die Schmuckstücke nicht selbst, sondern arbeitet mit 3D-Druck-Unternehmen wie exOne oder Shapeways zusammen. Der Preis für die Schmuckstücke liegt je nach verwendetem Material zwischen 12 und 110 Euro. Die Lieferzeiten betragen zwei bis drei Wochen. (Denise Bergert) / (vbr)