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phaeno Mini Maker Faire: Wissenschaft aus der Schule

Besseres Wohnklima, Radioaktivitätsmessung und Minisatelliten – auf der Wolfsburger Mini Maker Faire zeigten Jugendliche selbstentwickelte Technikprojekte.

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Physikalische Phänomene und technische Experimente stehen im Wolfsburger Science Center phaeno sowieso auf dem Programm. In der vergangenen Woche kamen bei der dritten Mini Maker Faire noch einmal zahlreiche Projekte dazu. Zehn Schulen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zeigten Erfindungen und Ideen aus ihren AGs und Makerspaces.

phaeno Mini Maker Faire 2019 (6 Bilder)

Das Schimmelwarnsystem vom Ratsgymnasium Wolfsburg überwacht mit einem Arduino das Raumklima und sendet die Daten an eine Cloud und zeigt eine Auswertung auf dem Display an.

Ob Roboter aus dem 3D-Drucker, Experimente für den Wissenschaftswettbewerb Jugend Forscht oder das deutsche Team für den europäischen CanSat-Wettbewerb 2019, bei dem ein Minisatellit gestartet wird – die Jugendlichen präsentierten eine Reihe an unterschiedlichen Themen. So ist eine AG der Braunschweiger Hoffmann-von-Fallersleben-Schule früheren Forschern auf der Spur, die in der Stadt mit Radioaktivität arbeiteten. Die 3D-Druck-AG der AHF Gesamtschule Detmold arbeitet an einem Segelflugsimulator und das arduinobasierte Schimmelwarnsystem des Ratsgymnasiums Wolfsburg soll für besseres Wohnklima sorgen.

Diesen Monat, im April, steht am Samstag den 13. die erste Mini Maker Faire Rhein-Waal an. Auf dem Campus Kamp-Lintfort der Hochschule stehen die Themen grüne Technologien, Umwelt, Nachhaltigkeit, Urban Gardening und Upcycling auf dem Programm. Gebaut wird etwa ein DIY-Mikroskop aus einer Webcam. Die Mini Maker Faire hat von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Anschließend geht es im Mai mit den Maker Faires in Wien und Berlin weiter. (hch)