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CeBIT spezial: - Navigationssysteme werden vielseitiger

Auf der diesjährigen CeBIT zeigen die Hersteller, was Navi außer Zielführung sonst noch können: Die Neuvorstellungen surfen im Netz und dienen als Multimedia-Zentrale im Auto. Andere sollen auf Zuruf reagieren, Parkplätze finden und umweltgerechtes Fahren fördern.

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[b]Diensttaugliche Pfadfinder[/b]

Auf der diesjährigen CeBIT zeigen die Hersteller, was Navi außer Zielführung sonst noch können: Die Neuvorstellungen surfen im Netz und dienen als Multimedia-Zentrale im Auto. Andere sollen auf Zuruf reagieren, Parkplätze finden und umweltgerechtes Fahren fördern.

Sei es nun die Umweltprämie, die CO2-Kfz-Steuer oder die zur Neige gehenden Erdölreserven: Die Themen Umwelt und Energie sind in aller Munde. Kein Wunder also, dass nun auch die Navi-Hersteller ihren Teil dazu beitragen wollen. Garmins kostenlose EcoNavigation-Software für die Nüvi-Modelle zeigt den Kraftstoffverbrauch und -kosten nach einer gefahrenen Route an. Die Spritpreise muss der Nutzer allerdings selbst eintragen. Außerdem kommuniziert die Software nicht mit dem Bordcomputer und fragt deshalb auch nicht Schaltung, Benzinverbrauch und Radumdrehung direkt ab, wie es einige Festeinbau-Navis bereits machen. Deshalb dürften die ermittelten Werte vergleichsweise ungenau sein. Ab März können sich Nüvi-Nutzer die Software kostenlos herunterladen.

[b]Sprachgesteuert[/b]

Außerdem will Navigon auf seinem Stand eine Spracherkennung namens Professional Voice Command demonstrieren, die nicht nur auf gelernte Befehle, sondern auf ganze Sätze reagiert. So soll beispielsweise der Satz "Ich höre nichts" automatisch zur Erhöhung der Lautstärke führen. Auf der Messe zeigt Navigon auch gleich die passenden Geräte zu den neuen Features.

Auch Navigons neues Parkleitsystem hilft beim Spritsparen, indem es die eine oder andere unfreiwillige Stadtrundfahrt vermeidet. Alle kommenden Geräte sollen mit der Parkhilfe ausgestattet sein, die nicht nur den Weg zum nächsten Parkplatz weist, sondern auch die Gebühren und Öffnungszeiten sowie Kontaktdaten aufzeigt. Freie Plätze können die Navis mit dem "Clever Parking" benannten System allerdings nicht automatisch abfragen.

[b]Unterhaltung pur[/b]

Clarion hingegen hat schon im vorigen Jahr sein Saugnapf-Navi-Erstlingswerk namens Mind angekündigt und zeigt nun das fertige Gerät. Das Navi läuft unter Linux und verfügt mit Intel Atom-Prozessor Z500 mit 800 MHz Takt wohl über den leistungsstärksten Mobilprozessor, der momentan ein Navi antreibt. Die mitgelieferten Anwendungen wie Firefox-Webbrowser, Mediaplayer, YouTube- und Google-Dienste dürften von der Rechenleistung profitieren. Allein schon die Grafik mit 800[ ]x[ ]480 Pixel fordert der Hardware einiges ab. Clarion verspricht in der Ankündigung ruckelfreie Kartenanimation und eine flotte Menüführung. Mobilfunk fehlt allerdings: Das Clarion Mind kann sich nur per Bluetooth oder WLAN mit dem Internet verbinden. Das Premium-Navi soll ab April für 600 Euro zu haben sein.

[b] Telefonier-Navigations-Telefon[/b]

Garmin zeigt sein Smartphone-Navi-Zwitter namens Nüvifone M60. Schon auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigt Garmin das Gerät, welches zu gleichen Teilen Navi und Smartphone sein soll. Das G60 ist ein echter Mix aus Touchscreen-Smartphone und Navigationsgerät, im Navigationsmodus ist es von Aussehen und Funktionsumfang kaum von einem Garmin-Navi zu unterscheiden. Sowohl G60 als auch M20 werden mit vorinstalliertem Kartenmaterial und POIs ausgeliefert, für beide soll es Saugnapf-Halterungen für den Einsatz als Fahrzeugnavi geben. Dank Mobilfunk lässt sich das statische Navigationsangebot dynamisch erweitern, beispielsweise durch den Download aktueller Verkehrsinformationen oder von Veranstaltungshinweisen in der Nähe des Standorts.

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