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Fit und schlau mit der Spielkonsole? - Was taugen Trainingsprogramme für Wii, Playstation & Co.

Den Gang ins Fitness-Studio kann man sich sparen, schlauer wird man sowieso und das ganze soll auch noch Spaß machen. Spielkonsolen wollen Trainingspartner für Körper und Geist sein. Können Sie diesen Anspruch wirklich erfüllen? Das c’t magazin hat das mit mehreren Testpersonen und mit wissenschaftlicher Unterstützung genau untersucht.

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Fit an der Konsole?

Die Idee war gut: Die Hersteller von Spielkonsolen wollten sich neue Zielgruppen erschließen – und fanden sie im Altersheim. Dort werden nun regelmäßig Wettbewerbe im virtuellen Bowling oder beim Tennis durchgeführt. Besonders die Wii von Nintendo hat sich als digitaler  Hometrainer hier einen Namen gemacht. Mit Zusatzgeräten a la Wii Sports oder Wii Fit Fit Plus soll man wirklich fit werden. Wir haben das mit drei Testkandidaten und wissenschaftlicher Unterstützung ausprobiert.

3 Kandidaten

Eine Profi-Läuferin, ein junger Hobbysportler und ein bekennender Nichtsportler im gesetzten Alter sollen ausprobieren, ob die Wii sie wirklich fit macht. Neben der reinen körperlichen Fitness wird bei den Test an der Universität Hamburg auch die Entwicklung der Koordinationsfähigkeit untersucht. Beim ersten Test Rhythmusboxen entscheiden Kraft und Ausdauer, beim Hindernislauf geht es um Koordination und Fitness  und im dritten Durchgang muss die Läuferin Fahrrad fahren, der Hobbysportler joggt und der Sportverweigerer übt sich im Hula Hup.

Fat Burner

Besonders für Menschen, die dem Sport bislang entsagten, ist das Training an der Spielkonsole sinnvoll. Zum einen reicht die Bewegung vor dem Fernseher bereits aus, um einen Effekt im Stoffwechsel erkennen zu können. Außerdem, so meinen die Experten, kann diese Form auch der Einstieg für regelmäßige Bewegung sein. Für den Hobbysportler kann der Konsolensport nur eine Ergänzung sein, der Testkandidat selbst empfand das Trainingsprogramm schnell als langweilig. Für die trainierte Profisportlerin kann es hier nur um den reinen Spaß gehen – aber den haben alle drei Kandidaten gehabt.

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