Gefälschte Sticks, SSDs und SD-Karten | c't uplink 44.0

Mit dabei: Achim Barczok, Lutz Labs, Christof Windeck

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Auf gefälschte USB-Sticks machen wir bei c’t schon seit 20 Jahren aufmerksam - trotzdem gibts bei Amazon, eBay, AliExpress und vielen anderen Online-Shops weiterhin zuhauf Fakes. Und deren Verkäufer sind dreist: Sie erfinden Fantasiehardware mit unmöglichen Speichergrößen und verramschen sie zu Spottpreisen. Und am PC angeschlossen zeigt solch ein USB-Gerät dann tatsächlich 10 TByte oder mehr an, obwohl nur ein Bruchteil davon verfügbar ist. Das Perfide: Beim Datentransfer scheint noch alles in Ordnung. Erst, wenn man das darauf gespeicherte Backup oder die Fotosammlung dringend braucht, fliegt der Betrug auf und die Daten sind für immer futsch.

Betroffen sind unter anderem USB-Sticks, portable SSDs und MicroSD-Karten. Mein Kollege Christof Windeck hat einige davon bestellt, um die Fälschungen zu analysieren. Manch eine Konstruktion ist geradezu aberwitzig: Da steckt dann im SSD-Gehäuse eine Platine mit eingestecker MicroSD-Karte, oder der Hersteller hat die gelogene Speichergröße einfach mit Filzstift auf die Hardware geschrieben.

In c't uplink sprechen wir darüber, wie man solche Hardware am besten schon vor dem Kauf erkennt oder sie danach zuverlässig am eigenen Rechner überprüft. c’t-Speicherexperte Lutz Labs hat zudem einige Sticks und portable SSDs mit 1 TByte getestet, die wirklich so viel Daten aufnehmen.

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