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Probleme mit der Technik? - Schnurer hilft!

Was tun, wenn der Drucker nicht mehr drucken will und der Computer streikt? Dann ist guter Rat teuer und stundenlange Reparaturversuche zermürben den Benutzer. Fragen Sie unseren Experten und schicken Sie uns Ihre Frage als Video. Schafft es Ihre Anfrage in die Sendung, schenken wir Ihnen ein exklusives c't-magazin-Computerversteher-T-Shirt. Mehr Informationen darüber, wie Sie uns Ihr selbstgefilmtes Video schicken können, finden Sie hier.

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Stephan Schlee aus Forstinning fragt: "Hallo Herr Schnurer. Ich habe kürzlich eine E-Mail erhalten die mir sagt, dass eine - offenbar von meinem Postfach - ausgehende Mail nicht angekommen sei, weil der Empfänger dem System nicht bekannt sei. Ich kenne jedoch diese Empfängeradresse gar nicht. Ist das jetzt ein Zeichen für einen Virus auf meinem Computer, der unbemerkt Spam versendet? Vielen Dank."

Schnurer hilft!

Dass der eigene PC vermeintlich E-Mails an fremde Adressen verschickt, kann tatsächlich ein Indiz dafür sein, dass der PC infiziert ist. Es lohnt sich deshalb, in einem solchen Fall zu prüfen, ob der eigene Virenschutz noch zuverlässig arbeitet. Dazu startet man den Rechner am besten von einer garantiert unverseuchten CD oder DVD und startet einen Virenscan über das gesamte System. Solche Notfall-CDs findet man als Image zum Selberbrennen bei den einschlägigen Herstellern von Antivirensoftware oder aber in der Printausgabe 2/2010 des c't magazins. Zudem sollte man prüfen, ob der eigene Virenschutz noch mit aktuellen Signaturen arbeitet.

Ein sicheres Zeichen für einen Virenbefall ist solch eine vermeintlich vom eigenen Rechner versendete E-Mail allerdings nicht. Viele Spam-Versender sind inzwischen dazu übergegangen, auch die Absender zu fälschen. Das ist bei E-Mails ebenso einfach wie bei normalen Briefsendungen, da es beim üblicherweise verwendeten SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) keinen Mechanismus gibt, der die Echtheit des angegebenen Absenders überprüft. Andere Mail-Protokolle wie etwa SPF (Sender Policy Framework) oder die von Yahoo entwickelten DomainKeys bieten dagegen die Möglichkeit, sich vor gefälschten E-Mail-Absendern zu schützen. Allerdings sind diese Verfahren noch nicht besonders weit verbreitet.

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