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Probleme mit der Technik? - Schnurer hilft! - Akkus mit niedriger Selbstentladung

Der Drucker druckt nicht, weil die Tinte eingetrocknet ist? Die DVD ist verkratzt und spielt nicht mehr? Was tun, wenn der Rechner nicht mehr das tut, was man von ihm erwartet? Fragen Sie Herrn Schnurer! Unser Experte im Studio löst auch Ihr Technikproblem. Schicken Sie uns Ihre Frage als Video. Schafft es Ihre Anfrage in die Sendung, schenken wir Ihnen ein exklusives c't-magazin-Computerversteher-T-Shirt. Mehr Informationen darüber, wie Sie uns Ihr selbstgefilmtes Video schicken können, finden Sie hier.

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Lena Schulz aus Velmar fragt: [i]"Ich habe für meine Digitalkamera immer ein paar aufgeladene Ersatz-Akkus im Schrank. Nur, wenn ich die einsetze, sind die immer so schnell leer. Woran liegt das denn?"[/i]

[b]Schnurer hilft[/b]

Es gibt neue NiMH-Akkus, bei denen die Selbstentladung deutlich geringer ist, als bei herkömmlichen Zellen. Ein weiterer Vorteil dieser Akkus: Sie sind bereits voll geladen und "ab Packung" sofort einsetzbar. Diese Akkus speichern zwar nicht so viel Energie wie die stärksten bisher erhältlichen Zellen, sie sind aber verlässlicher und flexibler einsetzbar. Überall dort, wo Geräte nur ab und an eingeschaltet werden und sonst Monate ungenutzt liegen, verbot sich wegen der Selbstentladung der Einsatz herkömmlicher Akkus. Das hat sich mit den neuen NiMH-Akkus geändert. Sie eignen sich zum Beispiel für die Fernbedienung zu Hause, für den Reisewecker, für die im Auto liegende "Beweiskamera" und auch als Ersatzakkupack unterwegs, der meist unbenutzt in der Tasche liegt. Bei sicherheitsrelevanten Geräten führt nach wie vor kein Weg an der Batterie vorbei. Für Rauchmelder, die jahrelang unbeobachtet an der Decke hängen, taugen die Neuen nicht, denn auch mit reduzierter Selbstentladung verlieren diese 20 bis 25 Prozent pro Jahr, Sanyo Eneloop gibt 15 Prozent an [--] ob es stimmt, wissen wir in 12 Monaten.

[b]Freie Auswahl[/b]

Es gibt nur insgesamt drei Hersteller der neuen Zellen. Da die meisten Anbieter die gleichen Zellen haben, kann der Käufer den Preis entscheiden lassen und auch auf Sonderangebote achten: Die typischen Preise für vier AA-Zellen liegen zwischen 10 und 12 Euro.

[b]Kontaktpflege[/b]

Die bislang eingesetzten Ladegeräte eignen sich auch für die NiMH-Zellen mit reduzierter Selbstentladung. Übrigens hängt die tatsächlich zur Verfügung stehende Kapazität oft von den Metallkontakten zum Ladegerät ab. Meist lädt die Zelle mit konstantem Strom, dabei steigt die Spannung kontinuierlich an und nimmt wegen der temperaturabhängigen Ladereaktion bei nahezu voller Ladung ab. Bei einer negativen Spannungsdifferenz schaltet das Ladegerät ab. Wenn die Zelle nicht die gewohnte oder erhoffte Kapazität bringt, kann das an verschmutzten Kontakten liegen. Ein schlechter Kontakt gaukelt der Elektronik Spannungsdifferenzen vor, wenn sich die Kontaktierung durch die Erwärmung der Akkus ändert. Das Ladegerät schaltet dann ab, obwohl der Akku bei weitem nicht voll ist. Frisch gereinigte Kontakte und Ladegeräte, in denen die Akkus strammsitzen, machen dann aus einer vermeintlich alten Zelle wieder eine brauchbare.

Den kompletten Artikel finden Sie in der Printausgabe 22/07 des c't Magazins ab Seite 170. Den Beitrag erhalten Sie auch im c't Kiosk auch als PDF-Datei.

[b]Haben Sei auch ein Computerproblem?[/b]

Fragen Sie doch unseren Experten und schicken Sie uns Ihre Frage als Video. Schafft es Ihre Anfrage in die Sendung, schenken wir Ihnen ein exklusives c't-magazin-Computerversteher-T-Shirt. Mehr Informationen darüber, wie Sie uns Ihr selbstgefilmtes Video schicken können, finden Sie hier.

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