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Überwachung und "Gamerszene" – Was bringt die Debatte nach dem Terror von Halle?

Aus der Union wird der Ruf nach mehr Überwachung laut und die "Gamerszene" soll in den Blick genommen werden. Wir sprechen darüber, wie zielführend das ist.

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Nach dem rechtsextremen Attentat mit zwei Todesopfern in Halle wird wieder einmal der Ruf nach mehr Überwachung laut. Viel Kritik hat außerdem Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf sich gezogen, als er sich dafür ausgesprochen hat, die "Gamerszene" stärker in den Blick zu nehmen. Hinsichtlich der Forderung nach mehr Überwachung im Netz und neuen Auflagen für soziale Netzwerke scheinen die Fronten die gleichen wie bei früheren Debatten, nur in Bezug auf seine Gamer-Äußerung bekam Seehofer auch Widerspruch aus der eigenen Partei.

Angesichts dessen sprechen wir in der #heiseshow über diese Reaktionen und was davon zu halten ist. Fällt der Politik eigentlich nie etwas anderes ein als mehr Überwachung? Wie sollen derartige Maßnahmen Verbrechen wie die von Halle überhaupt verhindern? Was hat es mit Seehofers Äußerungen zur "Gamerszene" auf sich, welche Verbindung gibt es zu Halle? Welche Verantwortung haben die Online-Comunities an der Radikalisierung? Und wird eigentlich überprüft, welche Folgen die immer wieder durchgebrachten Gesetzesverschärfungen und die Überwachungskompetenzen haben?

Darüber und über viele weitere Fragen auch der Zuschauer sprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) von heise online live mit c't-Redakteur Holger Bleich (@corona100) in einer neuen Folge der #heiseshow.

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