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Wahlkampf: - MAC-Book oder klassisches PC-Notebook - wer liegt vorn? (3SAT)

Die einen schwören auf ihren MAC von Apple. Er sei schick, er funktioniere gut und mit der neuen Technik sei er dem klassischen PC-Notebook auch von den Leistungsdaten her mindestens ebenbürtig. "Er ist zu teuer!", kontern die preisbewussten PC-Nutzer. Lohnt sich also die Anschaffung eines MAC-Notebooks oder sollte man sich lieber in der Vielfalt des PC-Notebooks bedienen? Das c‘t magazin stellt Vorzüge und Nachteiler beider Parteien vor.

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[b]Alles hat seinen Preis[/b]

Ohne Frage, Geräte von Apple sind edel und wer etwas auf sich hält, setzt auf Apple-Computer. Aber ein gutes Image allein reicht nicht aus, um auf dem hart umkämpften Computer-Markt bestehen zu können. Besonders im Notebook-Bereich tobt seit Jahren ein gnadenloser Preiskampf [--] so billig wie heute gab es die Kompaktrechner noch nie. Bislang konnte sich Apple mit seinen MAC-Books diesem Preiskampf erfolgreich entziehen. Nun aber könnte die Luft dünn werden. Beispiel: Das Einsteigermodell MAC-Book mit 13"-Bildschirm für rund 1000 Euro. Hier bietet die Konkurrenz Geräte mit größerem Bildschirm und besserer technischer Ausstattung für die Hälfte des Preises an. Nimmt man dagegen den Preis als Orientierung, dann ist die Auswahl an PC-Notebooks nahezu unbegrenzt.

[b]Mit dem Trabbi nach Paris[/b]

Der Preis ist sicher nicht das einzige Entscheidungskriterium, es geht auch um Verarbeitung, Design und Ergonomie. Und hier können die meisten Apple-Produkte punkten. Etwas arrogant vergleichen MAC-User die Arbeit am PC-Notebook mit der Urlaubsreise im Trabant: Beides sei möglich, aber man hätte wirklich keinen Spaß an der Sache. Dabei waren die MAC-Books vor einigen Jahren technisch selbst nicht auf der Höhe der Zeit. Erst seit Apple auf Intel-Technik setzt, sind auch die MAC-Books deutlich leistungsfähiger. Für viele Anwender entscheidend ist nun die neu geschaffene Möglichkeit, zwischen dem Apple-Betriebssystem MAC OS und Microsoft Windows auswählen zu können. Windows läuft fast ohne Einschränkung, allerdings muss man sich dieses Betriebssystem zusätzlich kaufen.

[b]Lange Zubehörliste[/b]

Beim Stichwort "kaufen" verzieht sich die Mine der Apple-Besitzer. Wer beispielsweise bereits sehr viel Geld in das ultradünne Mac-Book Air investiert hat, darf gleich nochmal in die Tasche greifen, wenn eine Maus oder ein optisches Laufwerk gewünscht wird. Besonders beim MAC-Book Air fehlt nicht nur das, auch die Anzahl der Schnittstellen ist mehr als dürftig, lediglich ein einziger USB-Port, ein Kopfhörer-Anschluss und eine Buchse für ein externes Display hat das Air zu bieten. Auch die Software ist bei Apple-Produkten gerne etwas teurer, die Auswahl an freien Programmen dagegen deutlich geringer.

[b]Was kaufen?[/b]

Wer auf den Preis achtet, wird sich in der Regel für ein klassisches PC Notebook entscheiden. Hier bekommt man deutlich mehr Rechner fürs Geld und die PC-Notebookhersteller bereits immer mehr auf Design und Ergonomie. Besitzer mehrerer Rechner, die in einem Netzwerk arbeiten, können ein PC-Notebook auch deutlich leichter in ihr Netz integrieren und Daten austauschen. Einsteiger, die noch keine Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer entwickelt haben, sollten sich aber die Apple-Welt einmal genauer anschauen. Die Bedienung ist für viele Anwender hier übersichtlicher. Und wer den Kompaktrechner im Wohnzimmer stehen hat und dem es nicht auf jeden Euro ankommt, der kann mit einem schicken Gerät aus Kalifornien die Besucher deutlich mehr beeindrucken.

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