11. Core-Prozessorgeneration: lntels "Rocket Lake-S" kommt im März 2021

Mainboard-Hersteller werden konkreter als Intel selbst und bestätigen, dass die Prozessoren Core i-11000 noch mindestens zwei Monate auf sich warten lassen.

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Intel Core i9-7980XE und Core i9-7960X

(Bild: c't)

Von
  • Mark Mantel

Intel hat die 11. Core-Generation alias Rocket Lake-S für das erste Quartal 2021 angekündigt. Die beiden Mainboard-Hersteller Gigabyte und MSI konkretisieren das, was unter vorgehaltener Hand längst gemunkelt wurde: Intel stellt die Prozessoren erst im März 2021 vor.

Gigabyte nennt den Termin konkret in einer offiziellen Pressemitteilung, die online einsehbar ist. Bei MSI gab ein Support-Mitarbeiter den Zeitraum auf der südkoreanischen Handelsplattform Danawa an und sprach noch etwas genauer von Ende März 2021.

Neue Mainboards mit Chipsätzen aus der 500er-Serie, angeführt vom Z590, sollen Gerüchte zufolge früher erscheinen und schon im Umfeld der Konsumentenelektronikmesse CES 2021 Mitte Januar gezeigt werden. Angeblich mit dabei: integriertes Thunderbolt 4 mit USB-4.0-Funktion sowie USB 3.2 Gen 2x2 mit 20 GBit/s Übertragungsrate.

400er-Mainboards sind ebenfalls zu Rocket Lake-S kompatibel, benötigen aber BIOS-Updates, um mit den Prozessoren umgehen zu können. Einige Z490-Platinen, darunter die Modelle von Gigabyte, haben bereits Vorkehrungen für PCI Express 4.0 getroffen, um die schnelleren Übertragungsraten beim Einsatz einer 11000er-CPU zu unterstützen. Käufer können PCIe 4.0 somit beispielsweise beim Einsatz einer GeForce RTX 3000 oder Radeon RX 6000 nutzen.

Intel ließ bereits anklingen, dass der 500er-Serie und der CPU-Fassung LGA1200 nur eine kurze Lebenszeit verbleibt. Noch bis zum Jahresende will der Chiphersteller die übernächste Prozessorgeneration Alder Lake mit 10-Nanometer-Technik und Hybrid-Computing (große "Cove"- plus kleine Atom-Kerne) vorstellen.

(mma)