18-TByte-HDDs dank ePMR: WD-Festplatten verfügbar

Parallel zur Verfügbarkeit der WD Gold 18 TByte und Ultrastar DC HC550 erklärt Western Digital die eingesetzte Technik.

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(Bild: Western Digital)

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Deutsche Händler liefern die ersten drei Festplatten mit einer Kapazität von 18 TByte aus. Bei der WD Gold 18 TByte und Ultrastar DC HC550 18 TByte handelt es sich um Schwestermodelle von Western Digital mit SATA-6G-Anschlüssen. Die DC-HC550-HDD bietet der Hersteller alternativ auch mit SAS 12G an. Alle setzen auf Conventional Magnetic Recording (CMR), Heliumfüllung und einen 512 MByte großen DRAM-Cache.

Aufgrund der gleichen Technik ähneln sich die Spezifikationen stark: Die WD Gold 18 TByte übertragt bis zu 269 MByte/s, die Ultrastar DC HC550 18 TByte fällt mit 257 MByte/s minimal langsamer aus. Beide sind für ein Schreibvolumen von 550 TByte pro Jahr bei fünfjähriger Garantie ausgelegt. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF) beziffert Western Digital auf 2,5 Millionen Stunden. Das Ultrastar-Modell vermarktet der Hersteller für den Einsatz in Rechenzentren, während bei der WD Gold Endkunden und kleinere Server-Betreiber im Fokus stehen.

In beiden Festplatten kommt die Technik Energy-enhanced Perpendicular Magnetic Recording (ePMR) als erster Vertreter der Familie Energy-Assisted Magnetic Recording (EAMR) zum Einsatz, die Western Digital in einer technischen Dokumentation erklärt: Ein elektrischer Strom wird in den Schreibkopf geleitet, um dort ein zusätzliches magnetisches Feld zu erzeugen und so den sogenannten Jitter zu verringern.

Mit reduziertem Jitter lassen sich die Platter enger beschreiben, was die Datendichte erhöht – bei den 18-TByte-Modellen auf 1022 Gigabit pro Quadratzoll. Zusätzlich kommen dreigliedrige Schreibköpfe zum Einsatz, die sich feiner einstellen lassen, von Western Digital als Triple Stage Actuator (TSA) bezeichnet.

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Die Ultrastar DC HC650 mit 20 TByte Kapazität verschickt Western Digital derzeit an Betreiber von Rechenzentren zur Qualifizierung. Anstelle von Conventional Magnetic Recording (CMR) kommt Shingled Magnetic Recording (SMR) mit überlappenden Datenspuren zum Einsatz, um die Datendichte auf 1160 GBit/Quadratzoll zu erhöhen.

Die WD Gold 18 TByte ist bei zahlreichen Händlern ab etwas über 590 Euro verfügbar. Das Schwestermodell Ultrastar DC HC550 18 TByte kostet mindestens 625 Euro – sowohl mit SATA 6G als auch SAS 12G.

(mma)